Geförderter Wohnungsbau: Unterschätzte Investmentchance
Ein dritter wesentlicher Punkt sind Wohnungsbauprojekte, die unter Inanspruchnahme von staatlicher Förderung realisiert und von institutionellen Investoren häufig unterschätzt werden. Der Staat unterstützt Wohnungsbauprojekte unter bestimmten Voraussetzungen finanziell, vor allem durch zinsvergünstigte Darlehen, Baukosten-, Miet- oder Tilgungszuschüsse. Im Vergleich zu Projekten ohne staatliche Förderung können damit die Kostenstruktur und der Finanzierungsaufwand optimiert werden. Zudem sind die Erträge gut kalkulierbar und lassen sich relativ genau prognostizieren. Dadurch können mittels staatlicher Förderung Wohnungen in einem Immobilienmarktsegment entstehen, das stark nachgefragt ist. Um geförderten Wohnraum aber auch für Investoren interessant zu gestalten, ist die Verfügbarkeit und Kombinierbarkeit von Fördermitteln notwendige Voraussetzung. Eine Aussage, dass Förderungen per se zu „guten“ Investments führen, ist nicht haltbar. Für das Aufzeigen interessanter Investmentoptionen bedarf es des Know-hows eines erfahrenen Wohnimmobilienmanagers.
Wenn die genannten drei Aspekte – Fokussierung auf junge Bestände, Nutzung von modularen beziehungsweise seriellen Bauweisen und Nutzung staatlicher Fördermöglichkeiten – konsequent berücksichtigt werden, lassen sich auch unter den gegenwärtigen Rahmenbedingungen attraktive Investments am deutschen Wohnimmobilienmarkt realisieren, die insbesondere den Erwartungen langfristig orientierter und konservativ agierender institutioneller Investoren entsprechen.