Der Münchner Bürovermietungsmarkt verzeichnet nach den ersten drei Quartalen 2026 einen Flächenumsatz von rund 483.100 Quadratmetern und liegt damit knapp 18 Prozent über dem Vorjahresniveau. Die Nachfrage richtet sich weiterhin vor allem auf hochwertige Flächen in zentralen Lagen. Diese Qualitätsdifferenzierung zeigt sich auch bei den Mieten: Die Spitzenmiete stieg um knapp elf Prozent, während die Durchschnittsmiete nahezu stabil blieb.
Am Investmentmarkt erhöhte sich das Transaktionsvolumen um neun Prozent auf rund 1,56 Milliarden Euro. Eine breite Markterholung ist bislang jedoch nicht erkennbar. Büroimmobilien bleiben mit einem Anteil von 50 Prozent die wichtigste Assetklasse. Daneben richtet sich das Interesse verstärkt auf Mischnutzungsobjekte und Gewerbegrundstücke. Institutionelle Investoren fragen selektiv wieder Core- und Core-Plus-Produkte in etablierten Münchner Lagen nach.
Für das Gesamtjahr erwartet Colliers einen Büroflächenumsatz von mehr als 600.000 Quadratmetern und ein Transaktionsvolumen von rund zwei Milliarden Euro.


