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Hamburger Immobilienmarkt von Unsicherheiten geprägt

Der Hamburger Bürovermietungsmarkt verzeichnet nach den ersten drei Quartalen 2026 trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten eine stabile Nachfrage. Der Flächenumsatz liegt mit rund 286.900 Quadratmetern zwar acht Prozent unter dem Vorjahresniveau, zugleich gewinnen flexible Vertragsmodelle und eine höhere Flächeneffizienz zunehmend an Bedeutung. Mit einem Umsatzanteil von 49 Prozent bleibt die Größenklasse bis 1.000 Quadratmeter der wichtigste Marktträger.

Am Investmentmarkt dämpfen geopolitische Unsicherheiten und volatile Zinsen die Aktivität. Das Transaktionsvolumen liegt mit 1,14 Milliarden Euro rund 20 Prozent unter dem Vorjahreswert. Büroimmobilien bleiben mit einem Anteil von rund 42 Prozent dennoch die stärkste Assetklasse, während sich die Preisfindung insbesondere außerhalb des Core-Segments in dezentralen Lagen weiterhin herausfordernd gestaltet.

Für das Gesamtjahr erwartet Colliers einen Büroflächenumsatz von rund 380.000 Quadratmetern und ein Transaktionsvolumen von 1,6 bis 1,7 Milliarden Euro.

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