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„Hoffnung, dass sich der Knoten bei den Sanierungsstaus nun langsam löst“

Pressemitteilung der Ypsilon Group
Ulrich Creydt, Steuerberater und Geschäftsführer der Ypsilon Group (Bildquelle: Ypsilon Group)

Ulrich Creydt, Steuerberater und Geschäftsführer der Ypsilon GmbH Steuerberatungsgesellschaft

„Die Reform des Heizungsgesetzes hatte die Bundesregierung weit oben auf ihre Agenda gesetzt. Umso mehr überraschte es, dass es knapp zehn Monate dauerte, bis sie Reformvorschläge machte. Das hat zwischenzeitlich Immobilieneigentümer verunsichert. Obwohl es für Heizungstausch und andere energetische Maßnahmen weiterhin Fördermittel gibt, sank die Sanierungsquote im vergangenen Jahr merklich.

Mit der Reform erhalten Eigentümer nun mehr Freiheiten bei ihrer Heizungswahl und bei der Lösung einer klimafreundlichen Versorgung ihrer Immobilie. Das ist sehr zu begrüßen. Auch dass es weiterhin Fördermittel für Sanierung und Heizungstausch geben soll, ist ein gutes Signal. Eigentümer, die ihre Immobilie selbst bewohnen, können Sanierungskosten gemäß § 35c Einkommensteuergesetz geltend machen, wovon insbesondere Eigentümer mit hoher Steuerlast profitieren.

Ich habe die Hoffnung, dass sich der Knoten bei den Sanierungsstaus nun langsam löst. Denn nur ein gut gemachtes Gesetz, welches hohe Akzeptanz findet und langfristige Verlässlichkeit bietet, kann mittelfristig dazu beitragen, dass mehr privates Kapital in die Gebäudesanierung fließt und damit die Klimabilanz im Gebäudebereich nachhaltig verbessert wird.“

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