Gemeinsame Studie von JLL und Munich Re zeigt Handlungsbedarf für Eigentümer
Der Klimawandel entwickelt sich zum größten Risikofaktor für Gewerbeimmobilien. Zunehmende Extremwettereignisse verursachen hohe Schäden, mindern Immobilienwerte und lassen die Versicherungskosten in die Höhe schießen. Laut einer gemeinsamen Studie von JLL und Munich RE sind die Versicherungsprämien für Bürogebäude seit 2018 um durchschnittlich acht bis zwölf Prozent pro Jahr gestiegen – deutlich über der Inflationsrate. In den Jahren 2022 bis 2024 verzeichneten viele Büroimmobilien sogar Prämienerhöhungen von 15 bis 25 Prozent. Im Schnitt liegen sie aktuell zwischen 1,20 Euro/m² und 1,80 Euro/m² und Jahr, bei hochwertigen Bürogebäuden mit Vollkaskoversicherung fast 2,00 Euro/m². "Versicherungskosten sind die am schnellsten wachsende Kostenart für Gewerbeimmobilien. Eigentümer müssen sich damit auseinandersetzen und in die Widerstandsfähigkeit ihrer Gebäude investieren, um Vermögenswerte zu schützen", sagt Helge Scheunemann, Head of Research JLL Germany.






