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LIP Invest veröffentlicht Marktbericht „Logistikimmobilien Deutschland“ für Q3 2026

LIP Invest veröffentlicht Marktbericht „Logistikimmobilien Deutschland“ für Q3 2026
Titelseite und Einblick in den aktuellen LIP Marktbericht Logistikimmobilien Deutschland Q3 2026. Bildquelle: LIP Invest GmbH.

LIP Invest, führender Anbieter von Logistikimmobilien-Spezialfonds in Deutschland, veröffentlicht die aktuelle Ausgabe des quartalsweise erscheinenden Marktberichts „LIP UP TO DATE – Logistikimmobilien Deutschland“. In diesem Bericht analysiert LIP Invest die Entwicklungen von Investmentvolumen, Flächenumsatz und Neubautätigkeit sowie die Renditeentwicklung und geopolitischen Einflüssen auf die Logistikbranche.

Renditedifferenzierung setzt sich fort

IRR getriebenes, ausländisches Kapital sucht geeignete Logistikinvestments in Deutschland. Dadurch setzt sich die Differenzierung der Renditen fort: Die Bruttoanfangsrenditen für Objekte über 40 Millionen Euro und kleineren Objekten gehen deutlich auseinander. Die Renditen für Logistikimmobilien unter 40 Millionen Euro stiegen im 3. Quartal um 20 Basispunkte an und dürfte bei anhaltend hohem Zinsniveau bis Jahresende weiter zulegen. Bei den größeren Objektvolumina liegt die Rendite rund 50-70 Basispunkte darüber zwischen 5,70% und 6,20%.

„Ähnliches sehen wir aktuell auch bei Objekten mit Automotive-Nutzern, wo es teils zu Preisabschlägen von bis zu einem Faktor kommt. Eine solch pauschale Nutzerbetrachtung greift natürlich zu kurz. Viel entscheidender sind doch die Objektkriterien. Ein Großteil der durch Automotive genutzten Objekte sind drittverwendungsfähig für viele andere Branchen und ein Preisabschlag daher ungerechtfertigt. Die Nutzervielfalt ist die große Stärke von Logistikimmobilien in Deutschland. Wer nur den Mieter und nicht zuerst Standort und Objektkriterien betrachtet, missachtet diese Stärke“, sagt Sebastian Betz, geschäftsführender Gesellschafter von LIP Invest.

Investmentmarkt mit konstantem Transaktionsvolumen

Das Transaktionsvolumen am deutschen Investmentmarkt für Logistikimmobilien belief sich im dritten Quartal auf 1,5 Milliarden Euro und blieb damit auf dem Niveau des Vorquartals. Insgesamt wurden seit Jahresbeginn Logistikimmobilien für 4,1 Milliarden Euro gehandelt, womit sich das Ergebnis auf Vorjahresniveau bewegt. Zu den größeren Transaktionen zählte der Eigentümerwechsel des rund 94.000 Quadratmeter großen Fiege Megacenters in Hamburg. Das verschärfte Zinsumfeld bremst jedoch teilweise die Investmentaktivität. Der 10-Jahres-SWAP stieg zeitweise um mehr als 50 Basispunkte. Bei langfristigen Finanzierungskonditionen von rund 4,50% verliert der Fremdkapitalhebel zunehmend an Wirkung, stattdessen wird bei aktuellen Transaktionen der Eigenkapitalanteil erhöht. Trotz des weiterhin hohen Investoreninteresses ist daher bis zum Jahresende nicht mit einem signifikanten Anstieg des Transaktionsvolumens zu rechnen.

Flächennachfrage setzt Höhenflug fort und trifft auf stagnierende Neubautätigkeit

Mit einem Flächenumsatz von 2,1 Millionen Quadratmetern verzeichnete der deutsche Logistikvermietungsmarkt erneut ein starkes Quartal. Insgesamt wurden in den ersten neun Monaten 5,4 Millionen Quadratmeter umgesetzt und damit der Vorjahreszeitraum deutlich übertroffen. Zu den größeren Abschlüssen zählt die Anmietung von rund 61.000 Quadratmetern in Könnern bei Halle durch Bw Bekleidungsmanagement zur Versorgung der Bundeswehr. Demgegenüber stagniert die Neubautätigkeit auf niedrigem Niveau. Im dritten Quartal wurden lediglich rund 800.000 Quadratmeter neue Logistikfläche errichtet. Zunehmend an Bedeutung gewinnen Brownfield-Entwicklungen, da verfügbare Grundstücke auf der grünen Wiese knapper werden. So entwickelt Logicor auf dem ehemaligen Kaufhof-Areal in Frechen rund 65.000 Quadratmeter neue Logistikfläche.

Chinesische Unternehmen stärken lokale Logistikstrukturen

Die seit Juli erhobenen EU-Zollgebühren auf Kleinsendungen aus Drittstaaten bremsen das Wachstum chinesischer Handelsplattformen in Deutschland. Als Reaktion bauen chinesische Unternehmen verstärkt lokale Logistikstrukturen auf. Ihr Anteil am Flächenumsatz steigt und sorgt für zusätzliche Nachfrage nach Logistikimmobilien. Auch die zunehmende Automatisierung verändert die Anforderungen an Logistikstandorte. Erste Unternehmen testen bereits humanoide Roboter für Sortier-, Lager- und Kommissionierungsprozesse. Dadurch könnte die Abhängigkeit von verfügbaren Arbeitskräften langfristig sinken, während eine zuverlässige Energieversorgung weiter an Bedeutung gewinnt.

Marktbericht kostenfrei herunterladen

Der vollständige Marktbericht „LIP UP TO DATE – Logistikimmobilien Deutschland“ mit allen Zahlen, Grafiken und Einschätzungen steht kostenfrei zum Download bereit unter: https://www.lip-invest.com/downloads/

Porträt eines Mannes im Anzug, aufgenommen im Freien, Geschäftsführerender Gesellschafter von LIP Invest.
Sebastian Betz, Geschäftsführerender Gesellschafter LIP Invest. Bildquelle: LIP Invest

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