Premiumwohnungen immer teurer – DAHLER-Analyse zeigt: In keiner anderen Top-7-Stadt klettern die Preise so stark wie in Stuttgart
Im ersten Quartal 2026 sind in Stuttgart die Preise für Premium-Eigentumswohnungen im Vergleich zum Vorjahresquartal (Q1-2025) stärker gestiegen als in jeder anderen Top-7-Stadt. Das ist ein zentrales Ergebnis der neuesten Analyse des Premiumimmobilienmaklers DAHLER, der die Entwicklung des Markts anhand der Daten von ImmoScout24 unter die Lupe genommen hat. Für die Analyse wurden die teuersten zehn Prozent der auf ImmoScout24 inserierten Angebote im ersten Quartal 2026 betrachtet. Laut der Analyse ging die Nachfrage, für deren Ermittlung jeweils die Entwicklung der durch ImmoScout24 registrierten Interessentenanfragen herangezogen wurde, nach Premiumwohnungen leicht zurück (-3,0 %), während das Angebot größer wurde (10,0 %). Der Stuttgarter Premiumhäusermarkt zeigt eine gegenläufige Entwicklung. Bei einem nach wie vor niedrigen Gesamtangebot sanken hier Angebot und Preise.
Die aktuelle Analyse von DAHLER untersucht das teuerste Zehntel aller inserierten Eigentumswohnungen und Häuser im Stadtgebiet. Mit einem Medianpreis von 7.950 €/m² für Premiumwohnungen und einem Medianpreis von 9.181 €/m² für Premiumhäuser belegt Stuttgart unter den Top-7-Städten Deutschlands in beiden Kategorien den letzten Platz. München liegt mit 14.329 €/m² im Segment der Premiumwohnungen und 14.621 €/m² im Segment der Premiumhäuser jeweils an der Spitze.
„Wer heute kauft, prüft den Preis genauer“
Laut Björn Dahler, Gründer und Geschäftsführer des Premiumimmobilienmaklers DAHLER, wird die von der Europäischen Zentralbank vorgenommenen Leitzinserhöhung von 2,0 % auf 2,25 % dazu führen, dass Käuferinnen und Käufer im deutschen Premiumimmobilienmarkt noch selektiver entscheiden. „Käuferinnen und Käufer werden noch genauer hinschauen: auf Lage, Objektqualität, energetischen Zustand, Preis und langfristige Werthaltigkeit. Tatsache ist: Wer heute kauft, tut das bewusster als in den Niedrigzinsjahren. Gleichzeitig bleibt das Premiumsegment vergleichsweise widerstandsfähig, weil viele Käufer über hohe Eigenkapitalquoten verfügen und ihre Kaufentscheidung nicht ausschließlich an der Finanzierungsbelastung ausrichten müssen. Die aktuelle Zinsentscheidung dürfte deshalb nicht pauschal Nachfrage aus dem Markt nehmen, sondern eher die Spreizung verstärken: Sehr gute Immobilien in sehr guten Lagen bleiben begehrt, während bei weniger herausragenden Objekten Lage, Qualität und Preis noch genauer zusammenpassen müssen“, ordnet Björn Dahler die Veränderung ein.







