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TÜV Rheinland zertifiziert aedifion-Lösungen nach § 56 GModG

TÜV Rheinland zertifiziert aedifion-Lösungen nach § 56 GModG
Dr.-Ing. Johannes Fütterer, CEO von aedifion. Bildquelle: Hanna Witte/aedifion

Das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) weitet die Pflicht zur Gebäudeautomatisierung und -steuerung auf weitere Nichtwohngebäude aus. Sie gilt ab 2030 auch für Immobilien, deren Heizungs-, Klima- oder Lüftungsanlagen eine Nennleistung von über 70 Kilowatt (kW) haben. Bislang lag die Grenze bei 290 kW. Betroffene Nichtwohngebäude wie Büros, Logistikhallen, Hotels oder Einkaufszentren müssen bis 31. Dezember 2029 mit einer entsprechenden Technik ausgestattet werden.  Die aedifion-Lösungen zur Gebäudeautomatisierung und -steuerung erfüllen diese gesetzlichen Anforderungen gemäß § 56 Abs. 1 bis 3 GModG. Dies hat der TÜV Rheinland bestätigt und die Lösungen des Kölner Unternehmens entsprechend zertifiziert.

TÜV-Prüfung umfasst zentrale Funktionen der Gebäudeautomation

Im Prüfverfahren bewertete der TÜV Rheinland die Funktionen zur Überwachung, Protokollierung und Analyse des Verbrauchs sowie Möglichkeiten, diesen anzupassen. Weitere Prüfkriterien waren die Fähigkeit zur Überwachung der Raumklimaqualität, das Vorhandensein einer frei konfigurierbaren Schnittstelle, die Bereitstellung von Energieeffizienz-Anforderungswerten, die das Erkennen von Effizienzverlusten sowie die Bereitstellung von Informationen für mögliche Verbesserungen.  „Das GModG erweitert diese Anforderungen auf eine deutlich größere Anzahl an Nichtwohngebäuden“, sagt Dr.-Ing. Johannes Fütterer, CEO von aedifion. „Die Zertifizierung bestätigt, dass die geprüften aedifion-Lösungen die Anforderungen nach § 56 Abs. 1, 2 und 3 erfüllen. Eigentümer und Betreiber erhalten damit einen unabhängig geprüften Nachweis zur Konformität der eingesetzten Technik, den sie auch Banken, Prüfern oder Investoren vorlegen können.“

Integration ohne Sanierung in Neubauten und Bestandsgebäuden

Je nach Gebäude und technischer Ausstattung lassen sich die aedifion-Lösungen herstellerunabhängig in die vorhandene Gebäudeausrüstung integrieren, entweder als Plug-and-Play oder durch ein minimalinvasives digitales Upgrade. Die Einbindung ist im laufenden Betrieb möglich und erfordert keine bauliche Sanierung.  Das zertifizierte Softwarepaket ist modular aufgebaut. Es umfasst alle notwendigen Bausteine sowohl für Bestandsgebäude als auch für Neubauten hinsichtlich Datenverfügbarkeit, Analyse und Verbrauchsanpassung. Bei Neubauten, welche die technischen Voraussetzungen erfüllen, erreicht die Lösung zusätzlich den gemäß DIN/TS 18599-11: 2025-10 vorgeschriebenen Automatisierungsgrad B für Anlagen über 290 kW und Grad C für Anlagen über 70 kW. Bei Bedarf wird gemeinsam mit dem GA-Errichter ein Gesamtsystem aus lokaler Gebäudeautomation und Cloud-Plattform umgesetzt, das den benötigten Automatisierungsgrad erreicht.„Mit der Zertifizierung bieten wir Eigentümern und Betreibern eine Anwendung, die sich an den individuellen Anforderungen ihrer Immobilien orientiert“, erklärt Fütterer. „So schaffen wir neben Neubauten auch in kleineren oder nur teilweise digitalisierten Bestandsgebäuden die Grundlage für einen gesetzeskonformen und wirtschaftlichen Anlagebetrieb.“

Betriebsdaten für Berichtswesen und kontinuierliche Optimierung

Neben der Erfüllung gesetzlicher Anforderungen macht die digitale Erfassung und Analyse der Betriebsdaten den Energieverbrauch und die Effizienz der technischen Anlagen transparent. Auf diese Weise können etwa Effizienzmaßnahmen besser geplant, dokumentiert und ESG-Berichtspflichten erfüllt werden. Zugleich dienen die gewonnenen Analysedaten als Grundlage für weitere Optimierungsschritte. In Bestandsgebäuden kann eine autonome Regelung den Betrieb beispielsweise vorausschauend steuern. Diese aktive Regelung erschließt zusätzliche Einsparpotenziale, weil durch die Integration von Wetterprognosen, Nutzerverhalten und Strompreisen die Anlagen noch effizienter gesteuert werden können. „Die gesetzlichen Anforderungen schaffen einen klaren Rahmen. Wer sie mit aedifion erfüllt, legt das Fundament für alles Weitere. Für Eigentümer und Betreiber kommt es dann darauf an, die gewonnenen Betriebsdaten für konkrete Entscheidungen zu nutzen und den Gebäudebetrieb langfristig transparent und zukunftsfähig zu gestalten“, fasst Fütterer zusammen.

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