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Hold or Fold – US-Investments, der nächste „Krisenfall“ für offene Immobilienfonds?

Aktuell wird das weltweite politische Geschehen durch die aktuelle US-Regierung immer wieder auf’s Neue überrascht und auch unter Druck gesetzt. Deutsche offenen Immobilien-
Publikumsfonds haben in der Vergangenheit und bis heute eine aktive Teilnahme am „größten Immobilienmarkt“ mit nicht unerheblichen Investitionen getätigt.

Macht das Sinn für die Anleger?

Zum 30.9. 2025 waren die vier offenen Immobilienfonds UniImmo: Europa, UniImmo; Global, Deka Immobilien Global und hausInvest bei einem Gesamtfondsvolumen von ca. 40 Mrd. € mit ca. 8,4 Mio.€, also ca. 21% der Fondsvolumina in US-Immobilien investiert.

Naturgemäß dürften sich die Renditen nach der Bodensatzbildung bei den Bewertungen sich wieder entspannen. Auch wenn Immobilieninvestitionen oftmals einen langfristigen Anlagehorizont haben und kurzfristige politische Verwerfungen nicht direkt zu einem Handlungszwang führen sollten, bleibt die Frage nach dem danach;

„What’s next?“

Hier kann die Strategie „Wait and See“ aktuell natürlich insbesondere dem langfristigen Investitionshorizont von Immobilienanlagen Rechnung tragen, allerdings sollte diese Strategie dann auch durch historische Daten getragen und deren „Optimismus“ einer zukünftigen positiven Veränderung belegbar sein und unterstützen.

Das Ergebnis der US-Investments offener Immobilienfonds seit dem Jahr 2019 scheint dieses nicht unbedingt nahezulegen. Im Gegenteil, regelmäßig nicht unerhebliche negative Renditen über Jahre sprechen eine eigene Sprache. Die US-Investitionen belasten die Gesamtrendite und scheinen – gemessen der negativen Auswirkungen auf die Fondsperformance – in den aktuellen Strategien deutlich zu übergewichtet zu sein.

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