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Frankfurter Premiumimmobilienmarkt: Zahl der Verkäufe von Eigentumswohnungen im Vergleich zu 2024 gesunken, bei den Häusern gestiegen

In Frankfurt haben sich im Jahr 2025 die einzelnen Segmente des Wohnimmobilienmarktes unterschiedlich entwickelt: Während der Häusermarkt an Dynamik gewonnen hat, ist die Nachfrage nach Eigentumswohnungen insgesamt verhalten geblieben. Das zeigt eine aktuelle Analyse des Premiumimmobilienmaklers DAHLER. Die ausgewerteten Daten stammen vom Frankfurter Gutachterausschuss. Berücksichtigt wurden Verkäufe von Eigentumswohnungen mit Quadratmeterpreisen ab 4.000 € sowie von Häusern (Ein- und Zweifamilienhäuser, Doppel- und Reihenhäuser) mit Kaufpreisen ab 500.000 €.

Während im Jahr 2024 die Transaktionszahlen auf dem Frankfurter Wohnungsmarkt noch gestiegen waren, zeigte sich im Jahr 2025 eine geringere Dynamik: So wurden insgesamt rund 1.370 Eigentumswohnungen verkauft, was einem Rückgang um 12,2 % im Vergleich zum Vorjahr (2024: 1.560) entspricht. Im Durchschnitt ließen sich die Käufer ihre Wohnung 518.610 € kosten und der durchschnittliche Quadratmeterpreis belief sich auf 6.869 €. Der hiermit realisierte Gesamtumsatz lag bei 710,5 Mio. €.

Im Kontrast zum Wohnungsmarkt setzte sich der Trend des Vorjahres bei den Frankfurter Häusern im Jahr 2025 fort: So zeigen die Daten des Frankfurter Gutachterausschusses mit circa 290 verkauften Häusern einen Transaktionsanstieg um etwa 11,5 % gegenüber dem Niveau des Vorjahres (2024: 261). Der Gesamtumsatz lag in diesem Segment bei 297,1 Mio. € und der durchschnittliche Kaufpreis bei 1,02 Mio. €.

Gemischte Entwicklung im Premiumsegment: Transaktionsrückgang auf dem Wohnungsmarkt – Anstieg bei Häusern

Im Frankfurter Premiumsegment, worunter Eigentumswohnungen mit Quadratmeterpreisen ab 10.000 € sowie Häuser mit Kaufpreisen ab 1 Mio. € gefasst werden, zeigt sich eine ähnliche Entwicklung wie auf den jeweiligen Gesamtmärkten.

Insgesamt wurden im Premiumsegment 81 Eigentumswohnungen verkauft, was einer Verringerung um 27 % gegenüber dem Niveau des Vorjahres entspricht (2024: 111). Der höchste Quadratmeterpreis lag bei 29.554 € und der höchste Einzelverkaufspreis bei 6,89 Mio. € – beide Preise wurden im Stadtteil Westend-Nord aufgerufen.

Im Segment der Frankfurter Premiumhäuser spiegelt sich ebenfalls die Entwicklung auf dem gesamten Häusermarkt wider. 84 Häuser wiesen einen Kaufpreis ab 1 Mio. € auf, was einem Anstieg um 10,5 % im Vergleich zum Vorjahr (2024: 75) entspricht. Von diesen Häusern kosteten 25 Immobilien mehr als 2 Mio. €. Der höchste Kaufpreis konnte mit 8,5 Mio. € im Stadtteil Sachsenhausen-Süd erzielt werden.

„Die Entwicklung des Frankfurter Wohnimmobilienmarktes verlief im Jahr 2025 nicht einheitlich, sondern zeigt deutliche Unterschiede zwischen den Segmenten. Während der Markt für Eigentumswohnungen insgesamt rückläufig bleibt und vor allem im mittleren Preissegment weniger Abschlüsse verzeichnet, bleiben nur einige Preisklassen stabil. Der Häusermarkt hingegen entwickelt sich deutlich dynamischer: Hier steigt die Zahl der Transaktionen erneut und das über alle Preisklassen hinweg. Diese Entwicklung zeigt, dass Käufer mit gesicherter Finanzierung wieder verstärkt aktiv sind, während preis- und zinssensible Nachfrager im Wohnungsmarkt weiterhin zurückhaltend agieren. Gleichzeitig werden in begehrten Stadtteilen weiterhin sehr hohe Spitzenpreise erzielt, was die strukturell hohe Nachfrage nach Wohnraum in Frankfurt unterstreicht. Gerade im letzten Quartal des Jahres 2025 war ein Anstieg der Nachfrage festzustellen. Dennoch wird für die weitere Marktentwicklung entscheidend sein, ob das knappe Angebot in zentralen Lagen durch weitere Neubauimpulse ausgeglichen werden kann“, sagt Tobias Ewald, Geschäftsführer bei DAHLER Frankfurt am Main.

Die Entwicklung nach Quadratmeterpreisklassen macht deutlich, dass der Frankfurter Eigentumswohnungsmarkt 2025 kein einheitliches Bild zeigt. Während die Anzahl der Verkäufe bei Wohnungen ab 10.000 €/m² mit einem Minus von 27 % am stärksten zurückging, verzeichnete das Segment zwischen 4.000 und 5.999 €/m² den höchsten absoluten Transaktionsrückgang. Im Vorjahr wurden noch 620 Immobilien in letzterer Preisklasse verkauft, im Jahr 2025 waren es insgesamt 520 – ein Rückgang um 16 % im Vergleich zu 2024. Lediglich Wohnungen mit Quadratmeterpreisen zwischen 8.000 und 9.999 € entwickelten sich gegen den Trend und legten mit 188 Verkäufen um rund 5 % zu (2024: 179).

Der Eigentumswohnungsmarkt 2025 im Überblick (ab 4.000 €/m²):

  • Im Jahr 2025 wurden in Frankfurt insgesamt rund 1.370 Eigentumswohnungen verkauft – ein Rückgang um 12,2 % gegenüber dem Niveau des Vorjahres.
  • Der Gesamtumsatz betrug 710,5 Mio. €.
  • Im Durchschnitt zahlten die Interessenten rund 518.610 €, während der durchschnittliche Quadratmeterpreis bei 6.869 € lag.
  • Insgesamt wiesen 520 Wohnungen einen Quadratmeterpreis zwischen 4.000 € und 5.999 € auf, somit reduzierte sich in dieser Preisklasse die Transaktionszahl am stärksten im Vergleich zum Vorjahr, als es noch 620 Verkäufe gab.
  • Das Preissegment zwischen 8.000 €/m² und 9.999 €/m² war mit 188 registrierten Verkäufen das einzige, in dem ein Anstieg festzustellen war (+5 % zu 2024).
  • 81 Eigentumswohnungen kosteten mehr als 10.000 € pro Quadratmeter – eine Verringerung um rund 27 % gegenüber dem Niveau des Vorjahres (2024: 111).
  • Der höchste Quadratmeterpreis betrug 29.554 € und wurde im Stadtteil Westend-Nord gezahlt, während der höchste Einzelkaufpreis mit 6,89 € ebenfalls in Westend-Nord registriert wurde.

Der Häusermarkt 2025 im Überblick (ab 500.000 €):

  • In 2025 wurden in Frankfurt rund 290 Häuser verkauft, ein Anstieg um rund 11,5 % im Vergleich zum Vorjahr.
  • Es wurde ein Gesamtumsatz von 297,1 € erzielt.
  • Für 114 Häuser wurden Kaufpreise zwischen 500.000 € und 699.999 € aufgerufen. Dies entspricht dem höchsten Transaktionsanstieg aller Preissegmente (+11,8 % zu 2024).
  • Insgesamt hatten 84 Häuser einen Kaufpreis ab 1 Mio. € auf – ein Anstieg um 10,5 % gegenüber dem Niveau des Vorjahres.
  • 25 Häuser kosteten über 2 €.
  • Der teuerste Einzelverkaufspreis wurde mit 8,5 € im Stadtteil Sachsenhausen-Süd registriert.

Ein Ergebnis: Im Premiumsegment ist die Zahl der Verkäufe von Eigentumswohnungen im Vergleich zu 2024 gesunken, bei den Häusern ging sie nach oben.

Etwas ausführlicher: Während im Jahr 2024 die Transaktionszahlen auf dem Frankfurter Wohnungsmarkt noch gestiegen waren, zeigte sich im Jahr 2025 eine geringere Dynamik: Insgesamt wurden rund 1.370 Eigentumswohnungen verkauft, was einem Rückgang um 12,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (2024: 1.560) entspricht. Im Durchschnitt ließen sich die Käufer ihre Wohnung 518.610 Euro kosten und der durchschnittliche Quadratmeterpreis belief sich auf 6.869 Euro. Der hiermit realisierte Gesamtumsatz lag bei 710,5 Millionen Euro.

Im Kontrast zum Wohnungsmarkt setzte sich der Trend des Vorjahres bei den Frankfurter Häusern im Jahr 2025 fort: Die Daten des Frankfurter Gutachterausschusses zeigen mit circa 290 verkauften Häusern einen Transaktionsanstieg um etwa 11,5 Prozent gegenüber dem Niveau des Vorjahres (2024: 261). Der Gesamtumsatz lag in diesem Segment bei 297,1 Millionen Euro und der durchschnittliche Kaufpreis bei 1,02 Millionen Euro.

„Für die weitere Marktentwicklung wird entscheidend sein, ob das knappe Angebot in zentralen Lagen durch weitere Neubauimpulse ausgeglichen werden kann“, sagt Tobias Ewald, Geschäftsführer bei DAHLER Frankfurt am Main.

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