Die „Deutschlandstudie Innenstadt 2026/27“ bestätigt: Gastronomie und Cafés sind zentrale Stärken und Besuchsanlässe in Innenstädten, mit Bestnoten und stabiler Nachfrage. Die DZG fordert dafür bessere Rahmenbedingungen: flexible Beschäftigung, weniger Bürokratie und Planungssicherheit.
Eine weltweite Clearwater-Studie unter 250 Führungskräften von Asset Managern zeigt stark steigende Risiken: Markt-, Kredit-, Liquiditäts- und Klumpenrisiken nehmen zu. Größte Sorge für die nächsten 12 Monate ist Tech/Cyber. Auch Reputations-, ESG- und Wettbewerbsrisiken steigen.
Rohrer Immobilien sieht München weiterhin als stabilen Immobilienstandort. Im Wohnen sind Value-Add-Objekte und Umnutzungen gefragt; im Gewerbe trennt sich die Spreu vom Weizen, angepasste Preise eröffnen Chancen. Qualität, Lage und ESG-Fähigkeit bleiben entscheidend.
Der DAVE Marktreport 2026/2027 zeigt: Der deutsche Immobilieninvestmentmarkt erholt sich, in vielen Städten und Assetklassen steigt das Transaktionsvolumen. Wohnimmobilien sind Stabilitätsanker; im Bürosegment zählt Qualität. Österreich hinkt der Erholung noch hinterher.
BNP Paribas Real Estate meldet für Q1–3 2026 ein Hotel-Transaktionsvolumen von rund 1 Mrd. € (–27 %), zugleich stieg die Dealzahl um 27 % – die meisten seit Q1–3 2022. Ausländische Investoren hielten ca. 48 % (≈500 Mio. €). Für 2026 zeichnet sich ein Gesamtvolumen von etwa 1,5 Mrd. € ab.
Der deutsche Hotelinvestmentmarkt erzielte in Q1–Q3 2026 ein Volumen von 1,01 Mrd. Euro (−33 %). Kleinere Transaktionen dominierten, Value-add machte rund 49 % aus. Prime-Rendite lag bei 5,25 %; stabile Nachfrage (223,8 Mio. Übernachtungen) stützt den Markt.
Auf der EXPO REAL 2026 zeichnen Branchenvertreter ein realistisches Bild: Finanzierung bleibt anspruchsvoll, Transaktionen stocken, der Fokus rückt auf den Bestand. Zugleich berichten viele von konstruktiven Gesprächen sowie Chancen rund um Energie, Digitalisierung und Infrastruktur.
Europas Logistikmieter verlangen zunehmend hochwertige, leistungsfähige Flächen. Laut European Logistics Survey 2026 bleibt die Nachfrage stabil, Entscheidungswege werden länger und viele optimieren ihre Portfolios statt zu expandieren. Stromverfügbarkeit wird zum zentralen Auswahlkriterium.
Eine Studie von Ocorian zeigt, dass Private-Equity-Fondsmanager bei Neulancierungen vor allem auf Hybrid- und Evergreen-Strukturen setzen. Neue Vertriebswege treiben den Wandel; Gebührenmodelle werden stärker leistungs- und stufenbasiert. Zuflüsse steigen vor allem von Pensionskassen.
REALOGIS meldet für Q1–Q3 2026 am Berliner Logistikimmobilienmarkt 332.000 m² Flächenumsatz, davon 300.500 m² Hallen (-9 % ggü. Vorjahr). Mieten stabil: Spitze 10,50 €/m², Durchschnitt 8,10 €/m². Großflächen und Bestandsobjekte dominieren; Top-Deals u.a. JD Logistics und ASML.
Zuwanderung lässt die Mietnachfrage in Europa das Angebot überholen. In Irland gab es im Februar nur 1.777 Mietwohnungen; in Litauen stieg die Zahl ausländischer Erwerbstätiger seit 2020 von unter 7.000 auf 170.600. Wo institutionelle Vermieter fehlen, sollen Plattformen wie InRento Lücken schließen.
Der Dortmunder Büromarkt verzeichnete in den ersten neun Monaten 2026 64.000 m² Flächenumsatz (-27 % zum Vorjahr) und blieb trotz fehlender Deals über 10.000 m² nahe am 10‑Jahres‑Schnitt. Spitzenmiete 23 €/m² (+2 %), Durchschnitt 13,30 €/m² (-8 %). Leerstand 151.000 m², Quote 4,7 %.