In den ersten drei Quartalen 2026 belief sich das Transaktionsvolumen mit Büroimmobilien laut Savills auf knapp 3,2 Mrd. Euro. Dies entspricht einem Rückgang von 13 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Im selben Zeitraum hat Savills 104 Transaktionen registriert, was 9 % weniger sind als in der Vorjahresperiode. Die Bürospitzenrenditen stiegen im 3. Quartal in allen Top-6-Märkten* an. Im Durchschnitt über alle Märkte lagen sie bei 4,53 %, was einem Anstieg um 16 Basispunkte gegenüber dem Halbjahreswert entspricht.
Karsten Nemecek, Deputy CEO Germany und verantwortlich für den Bereich Capital Markets bei Savills, kommentiert das Marktgeschehen wie folgt: „Die zahlreichen abgebrochenen Verkaufsversuche, etwa beim Opernturm in Frankfurt, zeigen: Der Verkauf einer Büroimmobilie ist im aktuellen Marktumfeld kein Selbstläufer. Vor allem im großvolumigen Segment kann der Markt derzeit offenbar nur wenige Objekte pro Jahr aufnehmen. Gleichzeitig gab es in den vergangenen Monaten Verkäufe in allen Risikoklassen. Die dadurch gewonnene Preistransparenz erleichtert den Marktteilnehmern die Preisfindung und das könnte dazu beitragen, dass Transaktionsprozesse künftig wieder schneller zum Abschluss kommen. Ein positives Signal ist zudem die stetig steigende Zahl der Verkaufsprozesse.“
Etwa 70 % des Transaktionsvolumens entfielen auf die Top-6-Märkte*, wo das Transaktionsvolumen gegenüber dem Vorjahreszeitraum konstant geblieben ist. Die Anzahl der Transaktionen in den Top-6-Märkten* sank um 17 %. Beide Kennzahlen bleiben deutlich unter dem 10-Jahres-Durchschnitt.
* Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln und München





