Die JUNiCKE Gruppe, ein in Nord- und Ostdeutschland tätiger Immobilieninvestor mit Fokus auf Logistik-, Light Industrial-Immobilien und Unternehmensansiedlung, erweitert ihr Tätigkeitsfeld und steigt künftig verstärkt in den Wohnimmobilienmarkt ein. Wohnen ist für die JUNiCKE Gruppe kein neues Terrain. Bereits seit vielen Jahrzehnten ist das Segment Teil der unternehmerischen Tätigkeit. Vor dem Hintergrund aktueller Marktchancen soll dieser Bereich nun gezielt ausgebaut werden. Ausschlaggebend sind insbesondere die derzeit geringere Wettbewerbsintensität sowie selektive Ankaufsmöglichkeiten in einem Marktumfeld, das von Zurückhaltung vieler Investoren geprägt ist. Gleichzeitig bietet die Assetklasse Wohnen eine hohe Stabilität und planbare Cashflows.
Ziel ist es, Wohnimmobilien als drittes eigenständiges Geschäftsfeld neben Logistik und Light Industrial zu etablieren. Der Fokus liegt dabei auf einem nachhaltigen Wachstum in den Regionen Hannover und Braunschweig, wo das Unternehmen bereits über Marktkenntnis und Netzwerke verfügt. Dabei steht eine langfristige Halteperspektive im Vordergrund, verbunden mit der aktiven Weiterentwicklung der Bestände. „Mit dem aktiven Einstieg in den Wohnungsmarkt erweitern wir unser Portfolio gezielt um ein Segment, das langfristig durch strukturelle Nachfrage getragen wird. Für uns stehen dabei nicht kurzfristige Effekte im Vordergrund, sondern die Frage, wo sich Wohnimmobilien auf Basis ihres Standorts und ihrer Substanz nachhaltig entwickeln lassen. Genau dort setzen wir an und bauen dieses Geschäftsfeld konsequent auf“, erklärt Julius Junicke, Geschäftsführender Gesellschafter der JUNiCKE Gruppe.
Gesucht werden insbesondere Mehrfamilienhäuser sowie Wohnportfolios. Im Fokus stehen etablierte Mikrostandorte mit nachweisbarer Nachfrage in den Regionen Hannover und Braunschweig. Der Gewerbeanteil eines Objekts soll maximal 15 Prozent betragen. Entscheidend für einen Ankauf sind neben dem Substanzwert der Immobilie vor allem das Mietniveau im Verhältnis zum Markt, der technische Zustand sowie konkrete Perspektiven zur Weiterentwicklung im Bestand. Dazu zählen unter anderem Ausbaureserven, Nachverdichtungspotenziale oder die Umnutzung einzelner Flächen. Die Wertschöpfung erfolgt primär durch operative Maßnahmen wie marktgerechte Mietanpassungen und die Optimierung bestehender Strukturen.
Jobst Junicke, ebenfalls Geschäftsführender Gesellschafter, ergänzt: „Unser Fokus liegt im Wohnbereich klar auf Beständen mit konkretem Entwicklungspotenzial. Wir prüfen sehr genau, wo sich über Vermietung, bauliche Maßnahmen oder Nachverdichtung zusätzliche Werte realisieren lassen und wo nicht. Entscheidend ist für uns die operative Umsetzbarkeit im Objekt.“
Konkrete Ankäufe im Wohnsegment befinden sich derzeit in Prüfung. Erste Transaktionen sind für 2027 geplant und sollen zu einem späteren Zeitpunkt kommuniziert werden.