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NEXT Infrastruktur Fonds beauftragt SYNCRAFT als Technologiepartner für Biokohlenwerk Zwickau

Mit dem österreichischen Spezialisten für Rückwärtskraftwerke tritt das Projekt in die Umsetzungsphase und schafft die technologische Grundlage für eine klimapositive Energieerzeugung aus holziger Biomasse.

Das Biokohlenwerk in Zwickau erreicht den nächsten wichtigen Meilenstein: Mit der österreichischen SYNCRAFT GmbH hat der Impact-Investing-Spezialist NEXT Generation Invest (NEXT) einen international erfahrenen Technologiepartner für das Projekt gewonnen. Die Partnerschaft schafft die Grundlage, um künftig klimapositive Energie aus holziger Biomasse zu erzeugen und die regionale Wärme- und Energieversorgung nachhaltig zu stärken. Damit beginnt die Umsetzungsphase.

Das Biokohlenwerk wird durch den NEXT Infrastruktur Fonds der NEXT II S.C.A. SICAV realisiert. Bereits im vergangenen Jahr hatte NEXT das Investment in das rund 29 Millionen Euro umfassende Infrastrukturprojekt bekannt gegeben. Nun folgt mit der Einbindung von SYNCRAFT der nächste wichtige Entwicklungsschritt.

Erprobte Technologie für die kommunale Wärmewende

SYNCRAFT ist der führende Anbieter von Rückwärtskraftwerken. Die Technologie nutzt ein thermochemisches Verfahren, bei dem Materialien unter starkem Sauerstoffausschluss auf bis zu 850 Grad Celsius erhitzt werden und dabei nicht verbrannt, sondern auf molekularer Ebene aufgespalten werden. So entstehen aus regional verfügbarer holziger Biomasse gleichzeitig erneuerbare Wärme, Strom sowie grüner Kohlenstoff, auch besser bekannt als Biochar oder Pflanzenkohle. , auch „Biokohle“ genannt. Diese Biokohle kann dauerhaft CO₂ binden und in den verschiedensten industriellen Anwendungen oder in der Landwirtschaft eingesetzt werden. Damit leistet das Projekt nicht nur einen Beitrag zur Versorgung mit erneuerbarer Energie, sondern unterstützt zugleich die langfristige Dekarbonisierung.

„Das Projekt in Zwickau zeigt beispielhaft, wie moderne Holzenergieanlagen einen wesentlichen Beitrag zu einer sicheren, regionalen und klimafreundlichen Energieversorgung leisten können. Wir freuen uns, gemeinsam mit NEXT dieses Vorhaben umzusetzen und unsere langjährige Erfahrung in die Realisierung einzubringen“, sagt Marcel Huber, Geschäftsführer von SYNCRAFT.

Parallel zur Auswahl des Technologiepartners hat NEXT weitere zentrale Projektschritte angestoßen. Mit der Erteilung der BimSch-Genehmigung, die die Baugenehmigung mit einschließt, ist ein zentraler Meilenstein für den weiteren Projektverlauf erreicht. Gleichzeitig hat die technische Detailplanung begonnen.

„Mit SYNCRAFT gewinnen wir einen erfahrenen Partner mit einer weltweit erprobten Technologie. Damit schaffen wir die Voraussetzungen, das Projekt nun in die Realisierung zu überführen. Für uns zeigt das Vorhaben exemplarisch, wie institutionelles Kapital wirtschaftlich tragfähige Infrastrukturprojekte ermöglicht, die zugleich einen messbaren Beitrag zur Energie- und Wärmewende leisten“, sagt Hannes Ressel, Geschäftsführer von NEXT Generation Invest.

Infrastrukturinvestment mit langfristigem Potenzial

Die vom Holzenergiewerk erzeugte Wärme wird mit einem kommunalen Unternehmen der Stadt Zwickau genutzt, während der produzierte Ökostrom in das öffentliche Stromnetz eingespeist wird. Gleichzeitig stärkt die Nutzung lokal verfügbarer Resthölzer die regionale Wertschöpfung und reduziert die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern und Energieimporten.

Das Projekt verbindet mehrere stabile Ertragsquellen: Neben der Wärmelieferung und der Stromproduktion eröffnen perspektivisch auch Erlöse aus der Nutzung der Biokohle und der CO₂-Speicherung zusätzliche wirtschaftliche Potenziale. Dadurch entsteht ein resilientes, dezentrales Infrastrukturinvestment mit langfristig planbaren Cashflows, das von der wachsenden Nachfrage nach erneuerbarer Wärme sowie den politischen Rahmenbedingungen zur Dekarbonisierung profitiert.

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