Patagonia wird erster Mieter im Maschinenhaus Schwabing. Das Outdoor-Unternehmen mietet für zehn Jahre rund 475 Quadratmeter im Westflügel des ehemaligen Heizkraftwerks des Schwabinger Krankenhauses sowie eine direkt angrenzende Innenhoffläche mit insgesamt 112 Quadratmetern. Auf den gemieteten Flächen plant Patagonia die Errichtung einer modernen Bürofläche mit einer angrenzenden Showroom-Fläche.
Mit Patagonia gewinnt das Maschinenhaus Schwabing ein international bekanntes Unternehmen als ersten Mieter. Der Abschluss setzt einen wichtigen Vermietungsimpuls für das revitalisierte Industriedenkmal und zeigt, dass der charakterstarke Arbeitsort auf Interesse trifft. e+k hat das Maschinenhaus mit dem Anspruch weiterentwickelt, die besondere Identität und historische Bausubstanz des ehemaligen Heizkraftwerks zu bewahren und zu einem Ort für moderne Arbeitswelten weiterzuentwickeln.
„Das Maschinenhaus Schwabing verbindet eine außergewöhnliche Bestandsarchitektur mit zeitgemäßen Flächen und bietet uns einen passenden Rahmen für die Verbindung von Büro und Showroom. Wir freuen uns darauf, diese besonderen Flächen künftig mit Leben zu füllen.“, so Michael Austermühle, Regional Manager Central Europe Patagonia.
Das Maschinenhaus steht für einen Entwicklungsansatz, bei dem vorhandene Bausubstanz zum Ausgangspunkt für eine neue Nutzung gemacht wird. Die industrielle Identität des Gebäudes bleibt erhalten und wird mit einem ressourcenschonenden Gebäudekonzept verbunden. So kann ein Großteil der bereits gebundenen grauen Energie konserviert werden. Im Vergleich zu einem konventionellen Büroneubau spart das Maschinenhaus 48 Prozent der CO₂-Emissionen. Dank eines Low-Tech-Ansatzes mit optimaler Luftzirkulation im gesamten Gebäude bleibt das Maschinenhaus im Sommer auch ohne eine Klimaanlage kühl.
„Mit Patagonia gewinnt das Maschinenhaus Schwabing einen ersten Mieter, der sehr gut zum besonderen Charakter der Immobilie passt. Die Vermietung zeigt, dass die Verbindung aus historischer Substanz, moderner Nutzung und einer eigenständigen architektonischen Identität bei anspruchsvollen Nutzern auf Interesse stößt. Das ist ein starkes Signal für die weitere Vermietung des Maschinenhauses“, so Stefan Klein, Geschäftsführer der Kesselhaus GmbH & Co. KG
Insgesamt entstehen im Maschinenhaus Schwabing rund 3.900 Quadratmeter Mietfläche für Büro- und Gastronomienutzung. Kern des Konzeptes: Eine Architektur, die unique und inspirierende Räume für die Arbeitswelt von heute und morgen schafft und zugleich den denkmalgeschützten Altbestand behutsam ergänzt. Wasserkreisläufe mit reduziertem Verbrauch, Fußbodenheizung mit Einzelraumregelung sowie die Erwärmung der Frischluftnachströmung zur natürlichen Bürolüftung über spezielle Konvektoren machen die Umnutzung des denkmalgeschützten Gebäudes zu einem nachhaltigen Leuchtturmprojekt.
Im Maschinenhaus Schwabing sind noch weitere Büro- und Gastronomieflächen verfügbar.




