"Auf der diesjährigen Real Estate Arena in Hannover hat sich die Stimmung leicht gedreht: Das Interesse an Kooperationen und gemeinsamen Projektansätzen wächst, und die Kalkulationsgrundlagen von Investoren und Projektentwicklern nähern sich wieder an. Beides zusammen schafft die Voraussetzungen für eine schrittweise Belebung des Transaktionsgeschehens in den kommenden Quartalen.
Inhaltlich standen vor allem drei Fragestellungen im Fokus: Wie lassen sich Genehmigungsverfahren beschleunigen? Wie können bürokratische Hürden abgebaut werden? Wie lassen sich bauliche Vorschriften im Wohnungsbau vereinfachen? Darüber hinaus diskutierten die Teilnehmer intensiv darüber, wie ältere Wohnungsbestände revitalisiert werden können ("Manage to Green"), wie Führung in immobilienwirtschaftlichen Organisationen wirksam gestaltet werden kann und wie Digitalisierung und Künstliche Intelligenz Unternehmensstrukturen tiefgreifend verändern können.
Für die zweite Jahreshälfte und das Jahr 2027 erwarten wir neue Wohnungsbauprojekte, die frische Impulse setzen dürften. Viele Unternehmen nutzen die aktuelle Phase, um ihre Strukturen an veränderte Marktbedingungen anzupassen. Die Real Estate Arena hat gezeigt, dass die Branche ihre Weichen für die nächste Wachstumsphase bereits stellt – auch wenn die Rahmenbedingungen weiterhin herausfordernd bleiben."