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ZIA Frühjahrsgutachten 2026: Stabilisierung ja – Rückkehr zur Hochphase nein

ZIA Frühjahrsgutachten 2026: Stabilisierung ja – Rückkehr zur Hochphase nein
Foto von Igor Flek auf Unsplash

Der deutsche Immobilieninvestmentmarkt zeigt 2025 erste Stabilisierungstendenzen – jedoch auf deutlich reduziertem Niveau. Mit einem Transaktionsvolumen von rund 23,2 Mrd. Euro liegt der Markt nur bei etwa einem Drittel der Hochphase 2019–2021. Zinssenkungen haben den Boden bereitet, eine breite Marktbelebung blieb dennoch aus.

Auffällig ist die zunehmende Selektivität: Größere Transaktionen werden vor allem von Family Offices und privatem Kapital getragen, während institutionelle Investoren im Core-Segment weiterhin zurückhaltend agieren. Stattdessen rücken Value-Add-Strategien, Cashflow-Sicherheit und Manage-to-ESG-Potenziale in den Fokus.

Quelle: RIWIS-Datenbank der bulwiengesa GmbH

Auch die Verteilung nach Assetklassen unterstreicht das neue Normal: Büroimmobilien führen den Markt mit 5,7 Mrd. Euro an, Logistik und Industrie folgen mit 5,6 Mrd. Euro, der Hotelmarkt erholt sich auf 1,9 Mrd. Euro. Die Zahlen zeigen: Kapital ist vorhanden – investiert wird jedoch nur noch dort, wo Standort, Nutzung und Qualität überzeugen.

2026 wird damit kein Boomjahr, sondern ein Entscheidungsjahr. Erfolgreich sind diejenigen, die selektiv investieren, aktiv managen und langfristige Perspektiven über kurzfristiges Timing stellen.

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