<strong>ASSET</strong>PHYSICS AI Analyst hat für Dich die aktuellen ASSETPHYSICS-Deal-News vom 1. Juni bis 31. August 2026 mit künstlicher Intelligenz ausgewertet und die wichtigsten Verschiebungen im Transaktionsfokus herausgestellt:
Zwischen dem 1. Juni und dem 31. August 2026 wurden in der ASSETPHYSICS-Deal-Datenbank 90 verifizierte Kauf- und Verkaufsdeals erfasst – 60 Käufe und 30 Verkäufe. Vermietungen, Finanzierungen und sonstige Meldungen bleiben außen vor. Wohnen sowie Logistik/Industrie stellen zusammen 47 Prozent aller Transaktionen und dominieren damit klar den Drei-Monats-Zeitraum, während Büro deutlich an Boden verliert.
Die Auswertung beruht bewusst auf der reinen Anzahl von Deals je Monat und Anlageklasse. Für keinen der 90 Deals ist ein strukturierter Kaufpreis hinterlegt, disclosed Volumina im Fließtext – etwa die gemeldeten 866 Millionen Euro im Zusammenhang mit einem CBRE-IM-Deal in Kopenhagen – sind damit nicht systematisch vergleichbar. Eine Zähl- statt Volumenanalyse bietet daher die robustere Grundlage für einen Kurzzeit-Vergleich der Marktaktivität.
Deal-Flow nach Anlageklassen: Wohnen vorne, Logistik stabil, Büro bricht ein
Die monatliche Verteilung der 90 Deals zeigt eine klare Konzentration auf zwei Anlageklassen. Wohnen ist über alle drei Monate hinweg die aktivste Klasse mit insgesamt 24 Transaktionen (6 im Juni, 10 im Juli, 8 im August) und erreicht im Juli ihren Höhepunkt. Getrieben wird dies unter anderem durch Portfoliokäufe wie die Ankäufe von Quantum in Frederiksberg, Wiesbaden, Heilbronn und Berlin, über die ASSETPHYSICS berichtet.
Logistik/Industrie folgt mit 18 Deals (7 im Juni, 6 im Juli, 5 im August) als durchgehend zweitstärkste Klasse. Beispiele sind der Grundstückskauf von Swiss Life Asset Managers über rund 30.000 Quadratmeter für eine Logistikprojektentwicklung in der Rhein-Neckar-Region, wie Swiss Life Asset Managers erläutert, sowie der Ankauf einer Top-Logistikimmobilie in den Niederlanden durch Deka Immobilien, über den Deka Immobilien informiert.
Büro verzeichnet im gleichen Zeitraum insgesamt 15 Deals, zeigt jedoch einen klar abwärtsgerichteten Trend: von 7 Transaktionen im Juni über 5 im Juli auf nur noch 3 im August. Das entspricht einem Rückgang von 57 Prozent innerhalb von drei Monaten. Die Entwicklung fügt sich in das seit 2023 zu beobachtende Bild einer strukturellen Neubewertung des Bürosegments: Kapital bevorzugt einkommensstabile, operativ vergleichsweise einfache Klassen wie Wohnen, Logistik und Pflege gegenüber Büro mit höherem Auslastungs- und Re-Leasing-Risiko.




