Dominik Barton, Geschäftsführender Gesellschafter (CEO), Barton Group, mit einem Statement zu den Reformplänen der Bundesregierung für das Heizungsgesetz.
Zunehmend zeichnet sich ab, dass Immobilienfonds institutionell vor allem in zwei Ausprägungen als besonders tragfähig wahrgenommen werden: als sehr große offene Vehikel oder als geschlossene Club-Strukturen.
Das Bundesfinanzministerium hat die steuerliche Behandlung von Gebäudeinvestitionen präzisiert, wodurch Ausgaben klarer zwischen Erhaltungs- und Herstellungskosten abgegrenzt werden können. Neue Regelungen ermöglichen steuerliche Abzüge bei energetischen Maßnahmen und festgelegten Modernisierungen.
Aengevelt Immobilien kritisiert die steuerliche Regelung für anschaffungsnahe Erhaltungsaufwendungen, die umfassende Modernisierungsmaßnahmen bremsen. Die 15%-Grenze wird als hinderlich angesehen, besonders im Hinblick auf energetische Sanierungen.
Fondsverträge werden immer komplexer. Gleichzeitig verlagern sich zentrale Risiko- und Verantwortungsfragen: Side Letters sind zum Ort geworden, an dem institutionelle Anleger versuchen, Verantwortung dort zu verankern, wo sie im Vertragswerk nicht mehr eindeutig geregelt werden kann.
„Es ist allerdings davon auszugehen, dass die Finanzverwaltung nach anderen Wegen suchen wird, um die Anzahl der Fälle, bei denen Immobilienkäufer mittels Restnutzungsdauer-Gutachten eine höhere steuerliche Abschreibung erzielen, zu begrenzen", sagt Ulrich Creydt, Steuerberater und Geschäftsführer der Ypsilon Group.
Das niederländische Gesetz zur Zukunft der Altersvorsorge verändert die Allokationslogik ganzer Pensionssysteme. Das führt zu einem grundlegenden Wechsel im größten kapitalgedeckten Pensionssystem Europas.