„Es ist allerdings davon auszugehen, dass die Finanzverwaltung nach anderen Wegen suchen wird, um die Anzahl der Fälle, bei denen Immobilienkäufer mittels Restnutzungsdauer-Gutachten eine höhere steuerliche Abschreibung erzielen, zu begrenzen", sagt Ulrich Creydt, Steuerberater und Geschäftsführer der Ypsilon Group.
Das niederländische Gesetz zur Zukunft der Altersvorsorge verändert die Allokationslogik ganzer Pensionssysteme. Das führt zu einem grundlegenden Wechsel im größten kapitalgedeckten Pensionssystem Europas.
Die EU-Kommission plant eine grundlegende Reform der ESG-Kategorien für Fondsprodukte, wobei die bisherigen Artikel 6, 8 und 9 durch neue Kategorien ersetzt werden. Die Änderungen sollen ab 2028 angewendet werden und zielen darauf ab, stärkere Nachhaltigkeitsstandards einzuführen.
Der Verband deutscher Pfandbriefbanken und der Energy Efficient Mortgages Hub Netherlands fordern eine pragmatische Überarbeitung der EU-Taxonomie für die Immobilienwirtschaft. In einem gemeinsamen Weißbuch schlagen sie sieben Anpassungen vor, um die Anwendung der Richtlinien zu erleichtern und die Finanzierung nachhaltiger Bauprojekte zu fördern.
Institutionelle Anleger drängen auf eine starke Verantwortungs-Governance in Immobilien-Masterfonds-Mandaten. Die rechtliche Verantwortung des Asset Managers soll sich nicht länger in der bloßen Beratung des Portfoliomanagements der KVG erschöpfen.
Mit der Umsetzung der CRR III zum 1. Januar 2025 rückt das Credit Valuation Adjustment (CVA)-Risiko stärker in den Fokus der Bankenaufsicht. Für Kapitalverwaltungsgesellschaften, die Spezial-AIFs managen und dabei Derivate einsetzen, entsteht daraus eine gesonderte Herausforderung.
Jahrelang konnten Asset Manager in Deutschland offene Immobilienfonds nur nach Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) auflegen. Mit dem ELTIF drängt sich eine Alternative auf. Robert Guzialowski von der HANSAINVEST erklärt, wann der ELTIF als Immobilienfonds die Nase vorne hat.