Die neuen drei SFDR-Produktkategorien markieren einen echten Systemwechsel: Statt auslegungsanfälliger Art.-8/9-Labels gibt es nun klare, quantitative Kriterien für Transition-, ESG Basics- und Sustainable-Produkte – jeweils mit 70-Prozent-Mindestquoten und definierten Ausschlüssen. ...
Die COP30 markiert das Ende jeder Ausrede: Nachhaltigkeit ist keine moralische Kür mehr, sondern die neue Geschäftsgrundlage unserer Branche. Wer jetzt nicht konsequent transformiert, verliert zuerst Kapital und dann Markt. In einer Welt, in der China die Standards setzt, entscheidet Klimakompetenz über die Zukunftsfähigkeit jedes Portfolios.
In 23 Wochen lassen sich in der Real-Assets-Welt erstaunliche Projekte realisieren – wenn es nur nicht so unverhältnismäßig lange dauern würde, die dafür erforderlichen Mittel heranzuschaffen. Ist die Fondsindustrie ein anachronistisch arbeitender Verhinderer?
Wer heute im Kontext institutioneller Real-Asset-Anlagen noch klassisch nach einer Immobilienquote fragt, verpasst möglicherweise die Entwicklung zu einer Versorgungs- und Funktionsquote.
In den USA senkt die Notenbank die Leitzinsen, um die Wirtschaft ankurbeln. Das befeuert Diskussionen, ob die Fed noch unabhängig agiere oder bereits von Trump manipuliert sei. Derweil hält die EZB an ihrem Kurs der Zinsstabilität fest – und das ist gut so.
Die Entscheidung der EZB, die Leitzinsen unverändert zu lassen, ist nachvollziehbar und richtig. Zwar nähert sich die Inflationsrate in der Eurozone dem Zwei-Prozent-Ziel, doch im Dienstleistungssektor und in Teilen des Konsumbereichs bleibt der Preisdruck bestehen.
Die Entscheidung der EZB, die Leitzinsen unverändert zu lassen, ist nachvollziehbar und richtig. Trotz der schlechten Konjunkturlage besteht weiterhin ein Risiko, dass die Inflation erneut ansteigt.
Projektentwicklungen stehen weiterhin unter dem Druck hoher Finanzierungskosten, und viele Marktteilnehmer agieren nach wie vor vorsichtig. Trotz der Unsicherheiten sind wir aber zuversichtlich, dass 2026 ein Wendepunkt für den Markt werden kann.
Die Europäische Zentralbank (EZB) setzt erwartungsgemäß ihren eingeschlagenen Kurs fort und belässt die Leitzinsen auch nach der Sommerpause – wie bereits im Juli – auf dem aktuellen Niveau.
Kritisch sehen wir bei der Bilanz aus 100 Tagen neuer Bundesregierung die Verlängerung der Mietpreisbremse. Dieses Instrument wirkt zwar kurzfristig entlastend für einzelne Mieterhaushalte, hemmt aber Investitionen in den dringend benötigten Neubau und mindert die Attraktivität des Wohnimmobilienmarktes für institutionelle Investoren.