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Zwei neue Windräder: Ökostrom für mehr als 21.500 Haushalte Berliner Stadtwerke übernehmen Windpark Diehlo-West von JUWI

Die Berliner Stadtwerke bauen ihre Erzeugungskapazitäten für Windenergie aus. Sie übernehmen ein von der JUWI-Gruppe vorentwickeltes Windprojekt für zwei Windenergieanlagen, die im 3. Quartal 2027 im brandenburgischen Windpark Diehlo West bei Eisenhüttenstadt ans Netz gehen sollen.

Das Windprojekt-Diehlo West ist ein bereits genehmigtes und baulich begonnenes Windprojekt mit zwei Anlagen vom Typ Vestas V150, die zusammen 12 MW leisten. Diehlo ist ein Ortsteil von Eisenhüttenstadt im Landkreis Oder-Spree. Der Windpark befindet sich rund 90 km Luftlinie südöstlich von Berlin.

Die beiden in Diehlo entstehenden Windenergieanlagen des dänischen Herstellers Vestas haben es in sich: Sie messen eine Nabenhöhe von 169 Metern und zählen damit zu den leistungsstarken Anlagen ihrer Klasse. Ins Netz wird der Strom über ein neues 110-kV-Umspannwerk eingespeist. Auf Basis des berechneten Windertrages von 40 GWh pro Jahr lassen sich rechnerisch mehr als 21.500 Haushalte fossilfrei versorgen und werden pro Jahr rund 13.300 Tonnen CO2 eingespart.

Das Projekt befindet sich bereits in der Umsetzung: Die erforderlichen Genehmigungen liegen vor und erste Baumaßnahmen haben begonnen. Für das Projekt hat der Projektentwickler JUWI GmbH eine Projektgesellschaft gegründet. Diese Gesellschaft wurde zum 31. August 2026 von den Berliner Stadtwerken übernommen, die das Vorhaben bis zur Inbetriebnahme weiterführen.

„Mit diesem Projekt setzen die Berliner Stadtwerke ihre Strategie konsequent um. Mit diesen beiden Windenergieanlagen bei Eisenhüttenstadt wächst die unabhängig vom Energiemarkt von uns selbst erzeugte Strommenge weiter“, sagt Chris Werner, Geschäftsführer der Berliner Stadtwerke. Damit steigt die eigene Erzeugungsleistung der Stadtwerke auf 178,5 MW. „Die Stromerträge aus unseren Windanlagen ergänzen dabei in idealer Weise unsere solare Energieerzeugung vor allem auf den Berliner Dächern und sorgen dafür, dass wir unsere Kundinnen und Kunden mit langfristig stabilen Preisen beliefern können.“

„Schon vor rund zehn Jahren haben wir in Brandenburg unsere ersten Projekte realisiert. Mit diesem neuen Projekt haben wir einmal mehr unsere starke Kompetenz bei der Projektentwicklung in ganz Deutschland belegen können.“, freut sich JUWI-Geschäftsführer Christian Arnold über die gute Zusammenarbeit mit den Berliner Stadtwerke.

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