Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp)

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Mehr Immobiliendarlehen zum Jahresauftakt 2026

Die im vdp zusammengeschlossenen Institute vergaben im ersten Quartal 2026 Immobiliendarlehen über 39,8 Mrd. Euro (+5,9 % zum Vorjahr, +4,2 % zum Vorquartal). Wohnkredite lagen bei 25,2 Mrd., Gewerbekredite bei 14,6 Mrd.; der vdp kritisiert WIFSta‑LTVs als verzerrend und warnt vor Eingriffen.

Gero Bergmann bleibt vdp-Präsident

Der Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) hat auf seiner Mitgliederversammlung in Frankfurt Gero Bergmann für zwei weitere Jahre als Präsident bestätigt. Neu in den Vorstand rücken Birgit Dietl-Benzin (DekaBank) und Jörn Joseph (pbb) nach.

Immobilienpreise steigen zu Beginn des Jahres 2026

Der vdp-Immobilienpreisindex zeigt im 1. Quartal 2026 ein Plus von 2,2 % gegenüber dem Vorjahr: Wohnen +2,3 %, Büro +1,9 %, Handel +1,5 %. Auswirkungen des Iran-Kriegs sind noch kaum messbar. Neue, mit der Bundesbank entwickelte Gewerbeindizes fließen in die Methodik ein.

vdp kritisiert Entwürfe der EU-Kommission zur Überarbeitung der EU-Taxonomie

Der Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) kritisiert die Entwürfe der EU-Kommission zur Überarbeitung der EU‑Taxonomie als praxisfern und zu komplex. Die Vorschläge würden Renovierungen eher bremsen, die Anwendung in der Immobilienfinanzierung erschweren und damit die Generierung taxonomiekonformer Kredite behindern; der vdp fordert u. a. den Verzicht auf DNSH‑Prüfpflichten bei Renovierungen sowie praktikable Kriterien. Zudem warnt der Verband vor einer vorzeitigen Verschärfung von Neubau-Standards und fordert funktionalere Definitionen für „grüne“ Gebäude.

Pfandbriefbanken weiten Immobilienneugeschäft und Emissionsvolumen im Geschäftsjahr 2025 aus

Im Geschäftsjahr 2025 erweiterten die Pfandbriefbanken sowohl ihr Immobiliendarlehensvolumen als auch den Pfandbriefumsatz, trotz eines herausfordernden Marktumfelds. Präsident Gero Bergmann hob die erfolgreiche Bewältigung des Jahres hervor und prognostiziert für 2026 weiterhin leicht steigende Immobilienpreise und positive Geschäftsaussichten.

Deutlicher Zuwachs an Immobiliendarlehen

Im Jahr 2025 stieg das Finanzierungsvolumen der vdp-Mitgliedsinstitute für Immobiliendarlehen um 15,7 % auf 148,6 Mrd. Euro. Wohnimmobiliendarlehen machten den größten Teil des Anstiegs aus.

vdp Index Q4-2025 (Quelle vdp)

Plus 4 %: Immobilienpreise bestätigen Aufwärtstrend im Jahr 2025

2025 stiegen die Immobilienpreise in Deutschland um 4,0 %, angeführt von Wohnimmobilien. Der Geschäftsführer des vdp, Jens Tolckmitt, hob die Herausforderungen und Notwendigkeiten zur Unterstützung des Marktes hervor.

vdp-Emissionsklima – Positive Stimmung am Pfandbriefmarkt

Die vdp-Mitgliedsinstitute berichten von einer positiven Stimmung im Pfandbriefmarkt, mit verbesserten Scores für unbesicherte Bankanleihen und Pfandbriefe. Das Jahr 2025 zeigte ein starkes Wachstum neuer Emissionen.

EU-Taxonomie: Ambition bewahren, Anwendung in der Immobilienwirtschaft erleichtern

Der Verband deutscher Pfandbriefbanken und der Energy Efficient Mortgages Hub Netherlands fordern eine pragmatische Überarbeitung der EU-Taxonomie für die Immobilienwirtschaft. In einem gemeinsamen Weißbuch schlagen sie sieben Anpassungen vor, um die Anwendung der Richtlinien zu erleichtern und die Finanzierung nachhaltiger Bauprojekte zu fördern.

Nachfrage nach Immobiliendarlehen zieht weiter an

Die Immobiliendarlehen der vdp-Mitgliedsinstitute erreichten von Januar bis September 2025 ein Volumen von 107,3 Mrd. Euro, was einem Anstieg von 18,2% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Besonders Wohnimmobiliendarlehen trugen maßgeblich dazu bei.