Deutschlands Büromärkte haben im Jahr 2025 ein herausforderndes Umfeld überwunden und ein leichtes Umsatzplus von 1,4 % im Vergleich zum Vorjahr erzielt. Frankfurt erzielte den stärksten Umsatz vor München und Hamburg. Der Leerstand stieg allerdings um 16 % auf 8,8 Mio. m².
Savills hat die Entwicklung der Top-6-Büromärkte in Deutschland analysiert. 2025 belief sich der Flächenumsatz auf 2,4 Mio. m², ein Anstieg von 2,8 % gegenüber dem Vorjahr. Dennoch bleibt der Umsatz unter dem zehnjährigen Durchschnitt.
Der deutsche Einzelhandelsimmobilieninvestmentmarkt verzeichnete 2025 ein Wachstum von 2 %, mit einem Transaktionsvolumen von 6,4 Milliarden Euro. Große Transaktionen und internationale Investoren trugen zur Stabilität und Stärke des Marktes bei.
Im Jahr 2025 stieg das Transaktionsvolumen im deutschen Gesundheits- und Sozialimmobilienmarkt auf knapp 1,2 Mrd. Euro. Pflegeheime blieben das umsatzstärkste Segment, während Ärztehäuser den größten Umsatzanstieg verzeichneten.
Der deutsche Bürovermietungsmarkt zeigt Ende 2025 eine stabile Entwicklung mit leichten regionalen Unterschieden. Trotz eines minimalen Rückgangs von 0,8 Prozent im Flächenumsatz wird dies als positives Signal gewertet.
2025 belief sich das Transaktionsvolumen mit Büroimmobilien auf knapp 5,6 Mrd. Euro und damit Vorjahresniveau. Die Bürospitzenrenditen sanken in Hamburg und München, während sie in anderen Märkten stabil blieben. Karsten Nemecek erwartet einen anhaltenden Käufermarkt.
Der deutsche Investmentmarkt verzeichnete 2025 ein Transaktionsvolumen von 34,3 Milliarden Euro, wobei der Gewerbebereich stabil blieb und der Wohnbereich zurückging. Michael R. Baumann von Colliers berichtet von einem moderaten Aufschwung und stabilen Rahmenbedingungen. Die führenden Städte bleiben Berlin, München und Frankfurt, doch Transaktionen unter 50 Millionen Euro dominieren.