Im ersten Quartal 2026 erreichte der Markt für Wohnimmobilien in Deutschland ein Transaktionsvolumen von 2,1 Milliarden Euro, was 12 Prozent unter dem Vorjahr liegt. Core- und Core+ Transaktionen dominierten den Markt, während große Value Add Portfolios selten waren.
Im ersten Quartal 2026 weist der Frankfurter Bürovermietungsmarkt mit einem Flächenumsatz von 64.200 Quadratmetern den schwächsten Jahresstart seit 2013 auf. Eine gedämpfte Nutzernachfrage, vor allem im mittleren und größeren Bürosegment, wird durch das mangelnde Angebot an Neubauflächen in zentralen Lagen verstärkt.
Der Bremer Büromarkt verzeichnete 2025 einen Umsatzrückgang auf 74.000 m², bedingt durch das Ausbleiben von Großabschlüssen. Dennoch bleibt das Mietpreisniveau stabil, dank einer weiterhin selektiven Nachfrage nach modernen, zentral gelegenen Büroflächen.
Ein Whitepaper von PTXRE analysiert die Auswirkungen geopolitischer Spannungen, insbesondere im Nahostkonflikt, auf die gewerbliche Immobilienfinanzierung in Deutschland. Es wird erwartet, dass nicht die Leitzinsen, sondern höhere Risikozuschläge und strengere Kreditstandards die Haupttreiber sind.
Der aktuelle Marktreport von Hauck Aufhäuser Lampe zeigt, dass das Transaktionsvolumen für ambulante Gesundheitsimmobilien 2025 auf 200 Millionen Euro gestiegen ist. Diese Entwicklung wird durch strukturelle Veränderungen im Gesundheitswesen und die steigende Bedeutung ambulanter Versorgungsstrukturen angetrieben.
Trotz eines Rückgangs im 4. Quartal 2025 um 10 % gegenüber dem Vorjahr,– unter anderem aufgrund anhaltender Zurückhaltung der Nutzer und geopolitischer Faktoren, die Entscheidungsprozesse verlängern – bleibt das Nachfragevolumen auf dem Markt laut Savills weiterhin hoch.
Bezahlbarer Wohnraum ist ein zentraler Punkt im Catella House View für 2026 und spiegelt sowohl die strukturelle Dringlichkeit als auch die strategischen Chancen wider, die die europäischen Wohnimmobilienmärkte prägen.
Das Rendite-Risiko Ranking 2026 von Lübke Kelber identifiziert Leipzig, Potsdam und Berlin als die attraktivsten Städte für Wohninvestments. B- und C-Märkte wie Landshut, Bamberg oder Viersen bieten risikoadjustiert attraktive Möglichkeiten.