Steigende Verteidigungsausgaben treiben die Nachfrage nach Industrie- und Logistikimmobilien. Doch nicht jede Defense-Fläche ist ein Fondsprodukt – entscheidend sind Standort, Exit und Anlegerakzeptanz.
Fondsverträge werden immer komplexer. Gleichzeitig verlagern sich zentrale Risiko- und Verantwortungsfragen: Side Letters sind zum Ort geworden, an dem institutionelle Anleger versuchen, Verantwortung dort zu verankern, wo sie im Vertragswerk nicht mehr eindeutig geregelt werden kann.
Core steht für Stabilität und Planbarkeit in der Immobilienanlage. Doch wenn Bestandsobjekte hohe Reinvestitionen erfordern, stellt sich die Frage, ob Core-Klassifikationen den Immobilienlebenszyklus vollständig abbilden – und welche Folgen das für Exit-Strategien offener Fonds hat.
Hinter der als Marktverunsicherung beschriebenen Stimmung im institutionellen Fondsgeschäft verbirgt sich in Wahrheit etwas anderes: das Aufräumen mit Übergangslösungen.
Für institutionelle Anleger verschieben sich die Gewichte innerhalb der Real Assets. Immobilien bleiben ein zentrales Portfolioelement, wobei Infrastruktur sie zunehmend um eine Stabilitätskomponente ergänzt.
Endlich traut sich Europa an die Frage, was ein nachhaltiges Produkt überhaupt ist. Die SFDR-Reform ist nicht weniger als der Versuch, Ordnung in ein Jahrzehnt regulatorischem Chaos zu bringen.
Wer heute im Kontext institutioneller Real-Asset-Anlagen noch klassisch nach einer Immobilienquote fragt, verpasst möglicherweise die Entwicklung zu einer Versorgungs- und Funktionsquote.