Die RICS Professional Group Asset Management in Deutschland hat das Leistungsverzeichnis Asset Management umfassend überarbeitet und in dritter Auflage veröffentlicht. ESG, Digitalisierung und klar definierte Leistungs- und Vergütungsmodelle stehen dabei im Fokus.
gif e.V. und gpti e.V. veröffentlichen das Wertschöpfungskonzept 2026 für die Bau- und Immobilienwirtschaft. Es bildet den Immobilienlebenszyklus in neun Stufen entlang der Customer Journey ab, verknüpft Prozesse, Akteure und Daten und bietet einen Implementierungsleitfaden für die Einführung.
GARBE Industrial und Baker McKenzie veröffentlichen ein Whitepaper zur ESG-Einordnung von Immobilien im Verteidigungs- und Sicherheitssektor. EU-Regeln schließen rüstungsbezogene Nutzungen nicht pauschal aus; maßgeblich sind Asset-Qualität und Governance. Drittverwendbarkeit bleibt zentral.
Der Verband für Bauen im Bestand (BiB) veröffentlicht einen Leitfaden zur Denkmal-AfA. Er erklärt praxisnah, wie steuerliche Vergünstigungen nach §§ 7i/7h EStG genutzt werden können, und betont die frühzeitige Abstimmung mit der Denkmalbehörde vor Baubeginn.
Life Science Real Estate bietet strukturell stabile Cashflows, langfristiges Nachfragewachstum und Diversifikationspotenzial gegenüber klassischen Segmenten. Gleichzeitig ist sie geprägt von begrenzter Marktgröße, hoher technischer und regulatorischer Komplexität sowie kontinuierlichem CAPEX-Bedarf.
Gerade in bei Life-Science-Immobilien entscheidet nicht die initiale Investmententscheidung über den langfristigen Erfolg, sondern die Qualität des Asset Managements. Während Standort und Gebäude den Rahmen definieren, wird die Performance im operativen Alltag geschaffen – oder verloren.
Life Science Real Estate folgt einer anderen Logik als klassische Assetklassen. Der Wert eines Objekts wird nicht allein durch Lage oder Mietverträge bestimmt, sondern durch seine funktionale Leistungsfähigkeit. Das Gebäude wird zur Infrastruktur – und damit zum aktiven Bestandteil der Wertschöpfung
Life Science Real Estate ist kein flächendeckender Markt, sondern ein Netzwerk aus wenigen, hochspezialisierten Standorten. Für institutionelle Investoren bedeutet das: Standortentscheidungen müssen in dieser Assetklasse noch präziser getroffen werden als in klassischen Segmenten.
a.s.r. real assets veröffentlicht das Whitepaper „Refining affordability in the Dutch residential rental market“. Es stellt einen mehrdimensionalen Ansatz zur Messung der Mietbezahlbarkeit vor (35%-Quote, lokale Einkommen, Energie- und Nebenkosten) und wird ab 2026 im ASR Dutch Core Residential Fund genutzt.
Die ApartmentAllianz Berlin warnt vor Folgen der erhöhten City-Tax: Seit 2025 7,5 Prozent und auf sechs Monate ausgeweitet, trieb sie die Einnahmen auf 150,35 Mio. Euro. Gleichzeitig bleiben Gästezahlen unter Vorkrisenniveau und Hotelinsolvenzen steigen deutlich.
Avison Young warnt vor pauschalen Wertabschlägen in volatilen Märkten. Relevanz entsteht erst, wenn Unsicherheit konkret Cashflows, Finanzierung, Vermietbarkeit, Investitionsbedarf oder Marktliquidität eines Objekts beeinflusst. Die neue Publikation liefert Einordnung.
Lübke Kelber stellt das White Paper „Das ABC des Wohnungsmarkts“ vor und entwickelt erstmals eine wohnwirtschaftliche Marktklassifizierung für 135 deutsche Städte. Die Studie ordnet Märkte in A, B und C ein und ergänzt „Metro“ und „Uni“ als Standort-Suffizes.