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Die neue Physik des Strommarktes
Comment Weekly

The surprise of the energy transition could be that volatility, of all things, is becoming one of the most valuable raw materials in the system.

Negative electricity prices are piling up: in 2025, Germany counted 573 hours below zero, the average day-ahead spread was €130/MWh. Battery storage monetises volatility; BNEF expects +1/3 installations in 2026, costs since 2018 -75%. PV redispatch Q2/2025: 605→1,168 GWh.

Frankfurt am Main, 19. Mai 2026 – Die Ergebnisse des RICS Global Construction Monitor für das erste Quartal 2026 zeigen, dass der übergeordnete Construction Sentiment Index (CSI) leicht auf einen Wert von +8 gestiegen ist, nach +7 in Q4 2025. Damit bewegt sich der Indikator weiterhin in leicht positiverem Terrain. Hinter dieser insgesamt stabilen Entwicklung zeigt sich jedoch ein differenzierteres Bild: Sowohl auf regionaler als auch auf Länderebene ist eine deutliche Verschiebung erkennbar.

Der kostenseitige Druck hat sich im Quartalsverlauf deutlich verschärft. Die 12-Monats-Kostenprognosen sind in allen Bereichen gestiegen, und die Befragten nennen zunehmend geopolitische Spannungen im Nahen Osten als einen wesentlichen Einflussfaktor. Auch die Erwartungen hinsichtlich der Kreditbedingungen haben sich deutlich verschlechtert. Der 12-Monats-Ausblick hat erstmals seit mehreren Quartalen deutlich ins Negative gedreht. Demgegenüber bleiben die Erwartungen hinsichtlich des zukünftigen Arbeitsvolumens insgesamt positive, insbesondere im Bereich Infrastruktur.

Regionale Verschiebung: Dynamik im Nahen Osten und Afrika lässt nach, APAC stabilisiert sich

Die auffälligste Entwicklung beim CSI in diesem Quartal war eine deutliche Abschwächung in der Region Naher Osten und Afrika (MEA), wo der Index im ersten Quartal von +29 auf +8 fiel. Dies zeigt nach mehreren Quartalen mit konstant starken Werten auf eine deutliche Abschwächung des Wachstumstempos. Auch in der Region Amerika schwächte sich der Index leicht von +25 auf +21 ab, obwohl die Region weiterhin eine solide positive Stimmung verzeichnet. Europa gab ebenfalls von +14 auf +7 nach und signalisiert damit einen gewissen Verlust an Dynamik bei der jüngsten Erholung. Im Gegensatz dazu verbesserte sich die Region Asien-Pazifik (APAC) auf einen neutralen Wert von 0 (von -14 in Q4). Diese Verbesserung ist hauptsächlich auf weniger negative Ergebnisse aus dem chinesischen Festland zurückzuführen. Dennoch bleiben die Bedingungen in den meisten anderen APAC-Märkten relativ robust, wodurch APAC die einzige Region war, die im Quartalsvergleich eine Verbesserung der Stimmung verzeichnete.

Auf Länderebene führen Indien und die USA das Wachstum an, während Katar, Mauritius und Frankreich zurückfallen Indien behauptete im ersten Quartal seine Position als stärkster Markt mit einem Wert von +42 %, gestützt durch breit angelegtes Wachstum in allen Sektoren und besonders starke Dynamik im privaten Wohnungsbau und in der Infrastruktur. Auch die Niederlande (+31), Singapur (+30) und die USA (+25) verzeichneten im Quartal solide Expansionen. Deutschland (+21), Saudi-Arabien (+18), Irland (+15) und Südafrika (+14) meldeten ebenfalls starke Werte, während die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) (+11), Malaysia (+9) und Australien (+4) moderateres Wachstum auswiesen. Am schwächeren Ende der Skala verzeichneten Katar (-43) und Mauritius (-29) deutliche Verschlechterungen gegenüber dem Vorquartal. Befragte in beiden Märkten verwiesen auf ein schwächeres Marktumfeld. Auch Hongkong (-28) und Frankreich (-27) blieben klar im Schrumpfungsbereich, während sich die Aktivität in China (-26) und Italien (-26) weiter abschwächte. Sri Lanka (-13) und Großbritannien (-10) meldeten moderat negative Werte, während sich die Bedingungen in Kanada (-3) und Neuseeland (-5) nahezu stabil zeigten.

Bei Betrachtung der sektoralen Aufschlüsselung übertrifft die Infrastruktur weiterhin andere Marktsegmente in vielen Regionen. In etwa zwei Dritteln der im Monitor erfassten Länder liegen die aktuellen Arbeitsvolumina im Infrastrukturbereich über denen im privaten Wohnungsbau und bei Gewerbeimmobilien. Frankreich, Mauritius und die Niederlande bilden Ausnahmen, da dort die Infrastrukturaktivität schwächer ist als in anderen Segmenten. Insgesamt bleibt Infrastruktur jedoch ein zentraler Wachstumstreiber im breiteren Baumarkt.

Zukunftserwartungen bleiben positiv, sind jedoch fragiler

Während das Gesamtbild weiterhin positiv bleibt, ist in diesem Quartal besonders auffällig, dass Befragte ihre Erwartungen für das Arbeitsvolumen in den nächsten 12 Monaten in den meisten Regionen und Sektoren zurückgeschraubt haben. Besonders stark ist diese Anpassung in der Region Amerika sowie in der Region Naher Osten/Afrika ausgeprägt. In Amerika fiel der Netto-Saldo für die Erwartungen im Gewerbeimmobilienbau innerhalb von 12 Monaten fast um die Hälfte auf +19 % (von +36 % in Q4), während sich die Erwartungen im privaten Wohnungsbau ebenfalls auf +19 % abschwächten (von +29 %).

In der Region Naher Osten/Afrika war der Rückgang noch deutlicher. Hier fielen die Infrastrukturerwartungen von +61 % auf +17 % und die Erwartungen für den Bau von Gewerbeimmobilien sanken von +40 auf +16 %. Die VAE liefern hierfür ein besonders deutliches Beispiel: Die Erwartungen beim Bau von Wohnungen fiel von +68 % auf -23 % (von +68 %) und beim Bau von Gewerbeimmobilien von +58 % auf -6 % (von +58 %). Auch Saudi-Arabien und Neuseeland verzeichneten deutliche Rückgänge ihrer 12-Monats-Prognosen in allen drei Sektoren.

APAC war die einzige Region mit einer deutlichen Verbesserung der 12-Monats-Erwartungen. Alle drei Sektoren verbesserten sich hier, da Befragte in China und Hongkong für das kommende Jahr weniger pessimistisch sind. Auch Deutschland und Indien meldeten verbesserte Erwartungen in allen drei Sektoren. Besonders stark bleiben die Infrastrukturerwartungen in den USA (+69 %) und Indien (+74 %).

Auf globaler Ebene stieg der Nettosaldo für das Infrastrukturarbeitsvolumen in den nächsten 12 Monaten weiter von +35 % auf +40 %. Dies unterstreicht die Rolle der Infrastruktur als widerstandsfähigster Teil des Ausblicks. Die zentrale Aussage lautet daher: Die Befragten erwarten weiterhin Wachstum im kommenden Jahr – allerdings mit deutlich weniger Überzeugung als noch vor drei Monaten, insbesondere in Märkten, die stark von geopolitischen und kostenbezogenen Störungen betroffen sind.

Kostendruck nimmt zu, Materialpreise besonders kritisch

Global sind die Kostenprognosen für die nächsten 12 Monate im ersten Quartal deutlich gestiegen. Die Prognose für Materialkosten stieg von 4,0 % auf 6,4 %. Die Erwartungen für qualifizierte und unqualifizierte Arbeitskräfte blieben weitgehend stabil bei 4,5 % bzw. 3,0 %. Der Anstieg bei Material- und Baukosten ist der stärkste seit längerer Zeit und steht im Einklang mit Aussagen der Befragten über steigende Kraftstoffpreise, Störungen im Schiffsverkehr sowie allgemeine Belastungen der Lieferketten aufgrund der Spannungen im Nahen Osten.

Ausblick für Kreditbedingungen verschlechtert sich deutlich

Die Kreditbedingungen verschlechterten sich im ersten Quartal weiter. Der Nettosaldo der Befragten, die in den vergangenen drei Monaten eine Verschlechterung meldeten, sank von -12 % auf -18 %. Noch bemerkenswerter ist die Verschlechterung der Zukunftserwartungen für in drei Monaten: -23 % (von +4 %) und für in 12 Monaten: -14 % (von +13 %). Dies stellt eine deutliche Umkehr gegenüber der schrittweisen Verbesserung Anfang 2025 dar. Die Befragten nennen dabei insbesondere Zinserwartungen, Volatilität an den Finanzmärkten sowie geopolitische Unsicherheit. Zusätzlich verschlechterten sich die aktuellen Gewinnmargen weiter auf einen Nettosaldo von -29 % (von -20 %). Dieser Margendruck entspricht dem starken Anstieg der Inputkosten, da erwartete Baukostensteigerungen voraussichtlich stärker ausfallen als Preissteigerungen bei Ausschreibungen.

Europa: Marktumfeld schwächt sich ab, Italien und Großbritannien folgen Frankreich in den negativen Bereich

Angesichts zunehmender geopolitischer und makroökonomischer Belastungen zeigen die Ergebnisse des Global Construction Monitor für Europa im ersten Quartal 2026 ein schwächeres regionales Bild, so dass der CSI von +14 auf +7 sank. Obwohl der Gesamtwert weiterhin positiv ist, zeigt die Betrachtung auf Länderebene ein deutlich fragmentierteres Bild als in den vergangenen Quartalen. Italien und Großbritannien sind nun neben Frankreich ebenfalls im negativen Bereich. Zudem haben sich die zuvor starken Werte in Deutschland, Irland und den Niederlanden abgeschwächt. Die europaweiten Erwartungen für den Wohnungsbau wurden zurückgenommen, während sich die Infrastruktur weiterhin widerstandsfähig zeigt.

Italien und Großbritannien rutschen in negativen Bereich

Auf Länderebene führt Deutschland die untersuchten Märkte weiterhin an, obwohl der Wert von +34 auf +27 sank. Auch die Niederlande schwächten sich von -25 auf +19 ab, Irland fiel von +18 auf +9. Die auffälligste Veränderung zeigte sich in Italien. Hier fiel der CSI deutlich von +18 auf -15 mit Schwäche in allen drei Sektoren. Großbritannien fiel ebenfalls klar ins Negative von +2 auf -9. Frankreich blieb mit -24 der schwächste Markt der Region und nahezu unverändert gegenüber -22 in Q4, wobei die Infrastruktur dort weiterhin etwas Unterstützung bietet.

Materialkosten ersetzen Arbeitskräftemangel als größtes Problem

Im ersten Quartal zeigt sich in Europa eine deutliche Veränderung bei den Faktoren, die die Aktivität bremsen. Materialkosten sind nun das am häufigsten genannte Problem: 63 % der Befragten nannten diesen Faktor, der damit deutlich höher als 50 % in Q4 liegt. In Deutschland lag der Anteil derer, die den Faktor nannten sogar bei 67 %.

Auch Materialengpässe stiegen auf von 17 % auf 27 %. Auch die unzureichende Nachfrage stieg von 37 % auf 46 %. Auch hier zeigt Deutschland eine ähnliche Tendenz, wo der Wert von 39 % auf 60 % stieg. Im Gegensatz dazu gingen folgende Faktoren europaweit zurück: Arbeitskräftemangel: 28 % (von 49 %), Wettbewerb: 28 % (von 33 %), Fachkräftemangel: 52 % (von 55 %) und Finanzierungsengpässe: stabil bei 52 % (von 54 %).

12-Monats-Ausblick bleibt positiv, aber Wohnungsbau schwächer

Bei den Erwartungen für die Arbeitsauslastung in den kommenden 12 Monaten zeigt sich, fiel im Bereich des Wohnungsbaus der Nettosaldo von +31 auf +14 %. Dies war der stärkste Rückgang unter allen Sektoren. Die Erwartungen für den Bau von Gewerbeimmobilien blieben weitgehend stabil bei +18 % (Q4: +20 %). Die Erwartungen für Infrastruktur verbesserten sich weiter von +24 % auf +38 %. Damit bleibt Infrastruktur das Segment mit dem stärksten Ausblick.

Auf Länderebene zeigt Deutschland weiterhin den ausgewogensten Ausblick über alle Sektoren hinweg. Besonders bemerkenswert ist dabei der starkte Anstieg beim Ausblick im Bereich des Wohnungsbaus, hier stieg der Wert von +38 % auf +67 %. Auch Irland und die Niederlande bleiben im positiven Bereich. Frankreich fällt als klarer Nachzügler auf, da Befragte dort in beiden privaten Sektoren mit einer Schrumpfung rechnen. Auch Italiens Ausblick hat sich deutlich verschlechtert. Die Erwartungen an die Gewinnmargen in den nächsten 12 Monaten verschlechterten sich ebenfalls stark von -1 % auf -19 %. Dies deutet auf wachsende Sorgen über sinkende Margen aufgrund steigender Kosten hin.

Fazit: Infrastruktur ist zentraler Treiber der Bauaktivitäten

Susanne Eickermann-Riepe FRICS, Senior Vice President (SVP) der RICS weltweit: „Der globale Construction Index bleibt stabil und zeigt eine moderate Verbesserung der allgemeinen Marktdynamik. Hinter dieser insgesamt stabilen Entwicklung zeigt sich jedoch ein differenzierteres Bild: Sowohl auf regionaler als auch auf Länderebene ist eine deutliche Verschiebung erkennbar. Der 12-Monats-Ausblick hat erstmals seit mehreren Quartalen deutlich ins Negative gedreht. Demgegenüber bleiben die Erwartungen hinsichtlich des zukünftigen Arbeitsvolumens insgesamt positiv, insbesondere im Bereich Infrastruktur. Das Segment wird zum zentralen Treiber der Bauaktivitäten. Der Kostendruck hat sich im Quartalsverlauf deutlich verschärft. Die 12-Monats-Kostenprognosen sind in allen Bereichen deutlich verschlechtert. Hintergrund sind die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten, deren Auswirkungen auf Energie- und Materialpreise und die verschlechterten Kreditbedingungen. Damit dreht der Ausblick erstmals seit mehreren Quartalen deutlich ins Negative. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Rahmenbedingungen für den Rest des Jahres entwickeln.“
Analysis Report

RICS: Cost pressure in the construction industry increases, outlook for credit conditions deteriorates / Germany leads the markets surveyed across Europe, although index falls, but outlook for residential construction activity rises significantly

The RICS Global Construction Monitor Q1/2026 shows a slight increase in the global CSI to +8, while cost pressure and material prices are increasing. The outlook for credit conditions is tipping significantly. In Europe, the environment is weakening; Germany remains in the lead, and the housing outlook is rising.

Foto von Frans Ruiter auf Unsplash
Analysis Report

RICS Global Index Remains High / Germany: Credit Conditions Deteriorate Significantly, and Majority Sees Market in a Downturn or at the Bottom of the Cycle

The RICS Global Commercial Property Monitor for Q1 2026 shows stable overall values worldwide, but credit conditions are deteriorating in most countries. In Europe, the mood remains slightly negative. In Germany, the majority sees a downturn; the credit indicator falls to -42%.

Analysis

Private markets reshape wealth management as alternatives drive portfolio diversification and revenue growth, says GlobalData

Alternative investments are becoming the core of wealth management. According to GlobalData, private equity, private credit, infrastructure and real assets increase diversification and resilience and strengthen recurring income – visible in Europe and Singapore.

Analysis Whitepaper

Hydrogen White Paper: How PtX Certification Is Shaping the International Hydrogen Export Market:

Four Fraunhofer Institutes publish a white paper on PtX certification for exports from the SADC region. It compares requirements in the EU, UK, South Korea and Japan; the EU is the strictest. Early target market selection shapes plant design, costs and investments.

Analysis Monthly Report

Savills: AI has not slowed down Europe’s office employment so far – economy remains a key driver

A Savills analysis shows that AI has not yet triggered a nationwide decline in office employment in Europe; the economy remains the most important driver. Job quotas are at pre-crisis levels as AI companies expand. In the short term, the economic situation is decisive, not AI.

Article

Real estate fundamentals remain intact amid geopolitical noise

Geopolitical risks have increased, but markets have so far signaled volatility rather than systemic stress.

Analysis Report

Savills Resilient Cities Index: New York tops global ranking – Berlin among the top 20

The current Savills Resilient Cities Index sees New York in the lead. Berlin remains in 18th place as the best German city, but loses five places. Southern European and many US cities are growing significantly; It is based on an analysis of 490 cities worldwide.

Foto von Bernd Dittrich auf Unsplash
Analysis Report

LIP Invest publishes market report “Logistics Real Estate Germany” for Q1 2026

LIP Invest publishes its market report "Logistics Real Estate Germany" for Q1 2026. Investment volume 1.1 billion euros, rising yields expected. Conflicts on the Strait of Hormuz make transport more expensive.

Chiara Aengevelt, geschäftsführende Gesellschafterin Aengevelt Immobilien. Bildquelle: Aengevelt Immobilien
Analysis Forecast

Aengevelt sees growth market for Defence Properties

Aengevelt sees Defence Properties as a fast-growing segment. With higher defense spending and more Bundeswehr personnel, the need for office, commercial and logistics space is increasing; in some cases up to 30% higher land prices. Opportunities for investors, but strict safety and ESG requirements.

Die Beschleunigung institutioneller Narrative
Comment Weekly

The Acceleration of Institutional Narratives

Institutional narratives are accelerating, diffusing from liquid to traditionally slow asset classes such as real estate and infrastructure. Topics rotate faster, attention organizes capital and influences perception, allocation and cost of capital.

Discussion

Six million jobs under pressure: Gastwelt calls for competitive location policy and new growth agenda

At the Guest World Summit in Berlin, DZG and industry associations campaigned for competitive location conditions: tax relief, less bureaucracy, lower energy costs and faster immigration. Around 220 executives discussed with federal politicians. The goal is a new growth agenda.

Außenansicht einer Produktionsimmobilie in Hannover-Laatzen, Quelle: BEOS
Analysis Report

Light Industrial Real Estate: Market Gains Stability in 2025

The German market for light industrial real estate was robust in 2025: the investment volume rose by 35% to EUR 1.61 billion.

News

Savills: Cross-border buyers return to the European office market

A Savills analysis shows that cross-border investors are returning to Europe's office market. Banks are financing prime properties again, with prime yields remaining at 4.9% in Q1/2026. Exemplary deals in Spain and Paris; in Germany, activity is increasing, especially through private and family offices.

Analysis Report

Joint press release by vdp and vdpResearch: Real estate prices to rise at the beginning of 2026

The vdp real estate price index shows an increase of 2.2% in the 1st quarter of 2026 compared to the previous year: residential +2.3%, office +1.9%, retail +1.5%. The effects of the Iran war are still hardly measurable. New trade indices developed with the Bundesbank are incorporated into the methodology.

Analysis

JLL: Victor Prime Office to tread water at the beginning of 2026

The office performance indicator Victor Prime Office increased by only 0.3 percent in the first quarter of 2026 compared to the previous quarter. Since the outbreak of the Middle East conflict, it has shown a sideways movement; the Iran war slowed down activities. The indicator level in prime locations was 174.5 points at the end of March.

Analysis Report

Savills: Energy price shock hits industrial and logistics markets

The Iran war is making oil and diesel more expensive and, according to Savills, is putting a strain on the German industrial and logistics market. Logistics users are acting more cautiously and demanding energy-available space; in the investment market, return expectations are rising and construction cost risks are slowing down revitalization.

Dr. Wulff Aengevelt, geschäftsführender Gesellschafter Aengevelt Immobilien (Credits: Aengevelt Immobilien)
Comment

“Aengevelt: Federal housing association does not solve any problems.”

Aengevelt criticizes the planned Federal Company for Affordable Housing as ineffective and without added value. Existing players such as BImA and KfW were sufficient; structural obstacles are the problem. Luczak and the EBZ Business School also express skepticism.

Discussion Quarterly Video

mrp hotels quarterly – Active hotel asset management becomes a decisive success factor in a volatile market environment

The current "mrp hotels quarterly" highlights that active hotel asset management is becoming a decisive success factor in a volatile market environment. Data from around 20 hotels in the DACH region show increasing occupancy (+2.3%) and RevPAR (+3.4%) in the first quarter of 2026, with only a slightly higher rate (+1.0%) and continued margin pressure from energy and personnel costs. Operational flexibility, closer cooperation between owners and operators and targeted investments, especially in energy efficiency, are required.

Comment Forecast

Family offices are increasingly focusing on housing stock / Nationwide trend is gaining momentum

DAVE and Arcadis are observing that family offices in Germany are increasingly acquiring existing apartments and are primarily in demand for residential portfolios with 100 to 800 units. Drivers include high construction costs, regulatory uncertainties and a difficult financing environment; the focus is on value-preserving, generational strategies. The trend is stimulating the market for larger residential portfolios and is likely to become even more important in view of the new construction situation.

Dr. Wulff Aengevelt, geschäftsführender Gesellschafter Aengevelt Immobilien (Credits: Aengevelt Immobilien)
Analysis Comment

Aengevelt: Shortage of craftsmen growing risk for property developers.

Aengevelt warns that the ongoing shortage of skilled workers in the construction trade further increases the risk of insolvency for property developers and project developers. In the past three years, 1,230 property developers have filed for bankruptcy; according to IW, there is a shortage of over 41,000 skilled workers in the finishing industry, which is fuelling construction time extensions and cost increases. Aengevelt recommends forward-looking scheduling and liquidity planning with a rolling 24-month horizon as well as back-up trades.

Analysis Forecast Survey

New study by IWG on Office 2050 and how the world of work will change by then

A new IWG study ("Work Reimagined: The Office of 2050") predicts that neural implants, AI, and immersive technologies will fundamentally change the workplace by 2050. Long commutes and the classic eight-hour day are set to disappear, while hybrid, distributed work models, smarter office environments, and a greater focus on well-being and flexibility are gaining traction. The methodology is based on a survey in March 2026 and supplementary DACH studies.

News

JLL: Worse mood pushes Difi into the red at the start of the year

The German Real Estate Financing Index (Difi) fell by almost ten points to minus 9.1 at the beginning of 2026; The financing situation and expectations are assessed more pessimistically. Despite the gloomy climate, new lending business from Germany's major real estate banks increased significantly in 2025, while alternative financiers are expanding their offerings. Residential remains the best-valued asset class, but geopolitical uncertainties and higher interest rates are clouding the outlook.

Comment

Always the same agenda – and yet this time it could be different

Anyone who reads the agenda of INVESTMENTexpo 2026 understands the program. If you listen carefully, you have the chance to understand the market.

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