Endlich traut sich Europa an die Frage, was ein nachhaltiges Produkt überhaupt ist. Die SFDR-Reform ist nicht weniger als der Versuch, Ordnung in ein Jahrzehnt regulatorischem Chaos zu bringen.
Die neuen drei SFDR-Produktkategorien markieren einen echten Systemwechsel: Statt auslegungsanfälliger Art.-8/9-Labels gibt es nun klare, quantitative Kriterien für Transition-, ESG Basics- und Sustainable-Produkte – jeweils mit 70-Prozent-Mindestquoten und definierten Ausschlüssen. ...
Während die deutsche AnlV Kapitalströme umlenkt, versucht Solvency II, sie risikogerecht zu begleiten. Durch reduzierte Eigenmittelanforderungen soll Kapital insbesondere für Infrastruktur geöffnet werden – Stichwort: qualifizierte Infrastruktur.
SDFR-Kategorie führt nicht zu klar unterscheidbaren Renditeprofilen.
Aktuelle Performance-Analyse leistet Beitrag zur Debatte um wirtschaftliche Effekte nachhaltiger Fondskonzepte.
Wer heute im Kontext institutioneller Real-Asset-Anlagen noch klassisch nach einer Immobilienquote fragt, verpasst möglicherweise die Entwicklung zu einer Versorgungs- und Funktionsquote.
Auf den ersten Blick wirken die neuen Regulatory Technical Standards der ESMA technisch, detailliert und schwer verdaulich. Doch wer genauer hinsieht, erkennt: Diese Regeln sind kein Hemmschuh, sondern eine Architektur der Ermöglichung.
Mit dem Entwurf werden zentrale Elemente des zweiten Zukunftsfinanzierungsgesetzes wieder aufgegriffen. Insbesondere steuerliche Verbesserungen für Venture-Capital-Investitionen, Reinvestitionen von Veräußerungsgewinnen sowie ein erweiterter Investitionsrahmen für Infrastruktur- und Energieprojekte.