Core steht für Stabilität und Planbarkeit in der Immobilienanlage. Doch wenn Bestandsobjekte hohe Reinvestitionen erfordern, stellt sich die Frage, ob Core-Klassifikationen den Immobilienlebenszyklus vollständig abbilden – und welche Folgen das für Exit-Strategien offener Fonds hat.
Hinter der als Marktverunsicherung beschriebenen Stimmung im institutionellen Fondsgeschäft verbirgt sich in Wahrheit etwas anderes: das Aufräumen mit Übergangslösungen.
Für institutionelle Anleger verschieben sich die Gewichte innerhalb der Real Assets. Immobilien bleiben ein zentrales Portfolioelement, wobei Infrastruktur sie zunehmend um eine Stabilitätskomponente ergänzt.
Endlich traut sich Europa an die Frage, was ein nachhaltiges Produkt überhaupt ist. Die SFDR-Reform ist nicht weniger als der Versuch, Ordnung in ein Jahrzehnt regulatorischem Chaos zu bringen.
Wer heute im Kontext institutioneller Real-Asset-Anlagen noch klassisch nach einer Immobilienquote fragt, verpasst möglicherweise die Entwicklung zu einer Versorgungs- und Funktionsquote.
Institutionelle Anleger drängen auf eine starke Verantwortungs-Governance in Immobilien-Masterfonds-Mandaten. Die rechtliche Verantwortung des Asset Managers soll sich nicht länger in der bloßen Beratung des Portfoliomanagements der KVG erschöpfen.
Wertkorrekturen, Refinanzierungsdruck und veränderte Nutzerbedürfnisse treffen aktuell auf ein Überangebot nicht mehr zeitgemäßer Flächen. Über Chancen, Timing und die Rolle des Net Operating Income sprach Tobias Moroni mit Dr. Oliver Voß, Managing Director bei Institutional Investment Consulting Partners.
Der Bürosektor steht bei institutionellen Investoren derzeit nicht hoch im Kurs. Ob Büroimmobilien ein Auslaufmodell sind – oder ob sich für Investoren gerade jetzt Chancen aus der Marktbereinigung ergeben.