Der europäische Büromarkt zeigt 2025 einen stabilen Flächenumsatz und eine zunehmende Investmentdynamik, angetrieben durch hochwertige Transaktionen. Der Leerstand variiert stark nach Standort, während Spitzenmieten in zentralen Lagen weiter steigen.
Expansive Fiskalpolitik erhöht die Schuldenstände – im Euroraum auf rund 90 %, in den USA auf über 120 % des BIP. Damit gewinnt fiskalische Dominanz an Bedeutung: Zinsen und Inflation geraten unter Anpassungsdruck. Für Kapitalanlagen wird dieses Umfeld zunehmend zum zentralen Rahmenfaktor.
Die Apartment Allianz Berlin hat eine Studie veröffentlicht, die zeigt, dass es in Berlin rund 6.000 Ferienwohnungen gibt. Diese machen 0,29 Prozent des gesamten Wohnungsbestands aus und schaffen rund 6.400 Arbeitsplätze.
2025 erreichte der Flächenumsatz an den Top-8-Logistikstandorten in Deutschland 2,78 Millionen Quadratmeter, ein Anstieg von 21 % gegenüber 2024. Das Ruhrgebiet war mit 603.200 Quadratmetern der größte Markt.
Die aktuelle JLL-Untersuchung zeigt, dass der deutsche Einzelhandel einem stetigen Wandel unterliegt, wobei Konsumgewohnheiten stark von Alter und Wohnort beeinflusst werden. Eine wichtige Rolle spielen multifunktionale Einkaufserlebnisse, die auf die Bedürfnisse verschiedener Generationen abgestimmt sind.
Prof. Dr. Tobias Just, FRICS, im IREBS Standpunkt Nr. 149 über die lokalen Besonderheiten der Immobilienmärkte und die Notwendigkeit regelmäßig gewohnte Denkmuster zu überprüfen, weil jeder Zyklus in jeder Stadt ein wenig anders verläuft.
Der Real Estate Trends Report 2026 von Drooms zeigt, dass die durchschnittliche Transaktionsdauer in Europa 2025 bei 363 Tagen stabil blieb, während regionale Unterschiede festgestellt wurden. Trotz dieser Stagnation betrachten Fachleute die stabilen und teilweise rückläufigen Zeiten als potenzielle Trendwende.
Die Sanierungsquote bei Wohngebäuden sinkt beständig, was die Klimaziele der Bundesregierung gefährdet. Aengevelt schlägt eine 'Sanierung light' vor, um die Sanierungsdynamik im Gebäudesektor zu steigern.